iPod + iTunes

22. 1. 2010 von tulek

Mittlerweile verrichten ja schon 2 iPods den Dienst in unserem Hause und nachdem ich meinem Iriver IHP 140Wikipedia sehr lange nachtrauerte, vor allen Dingen wegen des überragenden Codec-Supports, dem tollen Sound, den optischen Ein- und Ausgängen und vor allen Dingen der rockboxWikipedia Unterstützung, bin ich mittlerweile doch ein sehr überzeugter iPod-Anhänger, vor allen Dingen wegen des bunten Displays, dem Video Support und der sehr intuitiven Bedienung (und weil Apple Produkte natürlich sexy und potenzsteigernd sind).
Doch ein wenig Wehmut blieb: so ohne weiteres lässt sich die gespeicherte Musik nicht auf befreundete Festplatten transferieren und wer es doch kann (es ist nicht unmöglich) sieht sich mit furchtbaren Ordner- und Dateinamen konfrontiert und eine komplette Umbenamsung mittels ID3-Tag Programmen ist vonnöten…
Aber bisher störte mich das nicht, da ein USB-Stick für Freunde wahre Wunder vollbringen kann, meine Musik sowieso mit iTunes nur zwecks Übertragung auf den iPod in Berührung kommt (und dann auch nur kurzzeitig) und meine Freunde verdammt weit weg wohnen (Ja, liebe Freunde Hamburg und Kiel sind für junge Eltern seeehr weit weg!).

Doch nun ist es der Wunsch der besten Ehefrau von allen Ihren iPod unabhängig vom Mann und dessen Rechner zu verwalten, Musik von diesem herunterzuladen und diese dann zu brennen, zu löschen oder was auch immer man mit mp3-Dateien noch so anstellt.
Ja, iTunes hilft beim Brennen, aber ich wollte des Weibes iPod nicht mit einer frischen iTunes Installation auf Ihrem Rechner verheiraten, da das vermutlich einige der Albumcover das Leben gekostet hätte und ich nunmal Tagging-Pedant bin und Lieder ohne Cover gar nicht gehen!

So machte ich mich auf in die weiten des Internets und suchte nach iTunes Alternativen, ich habe selbiges schonmal vor Jahren versucht und bin damals glaube ich bei Songbird gelandet, aber es fehlte so einiges: keine Fotoübertragung, keine Video Unterstützung und die Albumcover erschienen zwar in Songbird aber auf dem iPod suchte man diese vergeblich, so blieb ich bei iTunes und nahm diverse Updates, Hinweise auf den Applestore und all’ die anderen Nervtötereien in Kauf.
Doch nun ist ja seitdem einiges an Zeit vergangen, Programme reifen und die Frau steht mir auf den Füssen…

Ich habe dann Floola (wieder?)entdeckt und dieses Programm ist (eventuell) ein echter iTunes-Killer!

Es verwaltet Fotos, Videos und die Musik, darüberhinaus Notizen, Google-Kalender (nicht jedermanns Sache, da Google mittlerweile ja böse ist), Podcasts, überträgt auf Wunsch gehörte Titel bzw. Informationen über gehörte Titel an last.fm und und und… (wusstet Ihr das man Lieder mit den dazugehörigen Texten versehen kann und diese auf dem iPod angezeigt werden können: ideal für verhinderte Rockstars/Textvergesser wie mich, die kann man auch mit iTunes eintragen – Killerfeature!)
Aber der Hauptvorteil:

Floola läuft auf Wunsch direkt vom iPod, kann die Albumcoverdatenbank retten/reparieren/aufbauen, lädt jeden gewünschten Inhalt auf jeden beliebigen PC und macht iTunes damit arbeitslos.

Dieses Füllhorn an iTunes-Kompatibilität und sinnvollem Weiterdenken kommt allerdings zu einem Preis:

Die Oberfläche ist für den Musikfreund absolut ausreichend, manchmal aber etwas hakelig und noch bin ich nicht hinter die letzten Geheimnisse gekommen, aber man kann damit durchaus produktiv seinen iPod verwalten. Problematisch wird es erst, wenn man unbedingt Filme und Fernsehsendungen auf seinem iPod gucken möchte (so wie ich, denn das geht im Dunkeln, mit schlafendem Mattis neben einem und ist so nerdig, daß es fast die potenzsteigernde Wirkung des iPod neutralisiert, wer keine brauchbaren mp4 Dateien hat sei auf handbrake verwiesen ein weiteres tolles Programm!) muss man Abstriche bei der Bedienbarkeit hinnehmen:

Die Videodateien werden egal welch’ getaggter Natur sie sind mit in den großen globalen Musiktopf geworfen. Da ich Filme und Fernsehserien nicht mit Künstler und Album Tags versehe, laufen alle(!) Videos unter “Unbekannter Künstler” und “Unbekanntes Album”, sehr ärgerlich. Man kann letztendlich bei Fernsehserien nur noch durch einzelnes Reinschauen sehen welche Serie nun wirklich den Episodentitel “Das Beispiel” trägt.
Und da ich ja ein Tagging-Pendant bin: Fernsehsendungen die ich schon im Vorfeld als Fernsehsendung getaggt habe, laufen beim Import in Floola erstmal wieder als Film, zusammen mit dem heiteren Titelratespiel sehr unangenehm!
Als Workaround sollte man also über seinen Schatten springen und im Vorfeld wenigstens einen sprechenden Albumnamen vergeben: “Beispielserie Staffel 1″ man muss sich auch keine Mühe mit dem Taggen von Staffel- und Episodennummern geben, da durch die Umfirmierung in das Genre “Film” diese Informationen unwiderruflich futsch sind… (iTunes ist dagegen, ich muss es zugeben: ein Musterknabe!).

Um aber meiner Frau in allen Lebenslagen helfen zu können nutze ich bis auf weiteres auch Floola, denn für den Alltagsbenutzer ist die Videogeschichte völlig irrelevant!
Und ein kleines Sahnehäubchen (zumindest für DSL-Surfer) hält Floola bereit: multimediale Myspace und Youtube Beiträge werden auf Wunsch durch blosses angeben der URL und der Zuhilfenahme von FFmpeg direkt auf den iPod gespeichert. So kann man Freunden unterwegs auch mal den neuesten Youtube-Schlager vorführen…

Fazit: Für den Normalo Nutzer absolut taugliche iTunes Alternative, für Super-Power-Nutzer mit Zähneknirschen nutzbar! Prinzipiell kann es aber alles was iTunes auch kann und ein bisschen mehr, eventuell eben nur anders ;) .

Wer’s ausprobieren möchte Floola läuft auf allen gängigen Betriebssystemen und mit allen iPod Modellen und Generationen, denen mindestens ein Lied per iTunes untergeschoben wurde und die als mobiler Datenträger fungieren.

Floola Logo

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Wichtiger Kulturbeitrag!

17. 1. 2010 von tulek

Auch wenn’s nun schon komplett durch’s Internet geschleift worden sein sollte komme ich doch nicht umhin auf folgenden wichtigen Beitrag hinzuweisen:

Danke für die Aufmerksamkeit!

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Standard

12. 1. 2010 von tulek

Liebe Doofis,

Standard schreibt man Standard und nicht Standart und auch wenn Ihr Deppen es noch so oft falsch schreibt, wird es sich nie ändern.

Und wenn ich jemals einen von Euch dabei erwische Standard falsch zu schreiben, hau’ ich Euch grün und blau!

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Rule 1 & 2

8. 1. 2010 von tulek

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Weihnachtsgeschäft…

22. 12. 2009 von tulek

… also ich persönlich bin ja durch damit :)
Gott sei Dank, denn nach gefühlten Fantastilliarden an Kunden wird man (ich) maulfaul.
Ich musste mich heute seeehr zusammenreissen, um nicht die gesamte Gute-Nacht-Geschichte für Mattis zu vernuscheln. Und als Petterson und Findus plötzlich artikuliert und betont sprachen war ein kleiner Mann neben mir begeistert.

Was die Weihnachtsgeschenkerei angeht… naja ich bin ein Mann, aber wenn der Postbote sich anstrengen tut, dann hab’ ich alles, oder um es mit meinen eigenen Worten zu sagen:

Ja, Heiligabend haben wir vormittags auf… für die Männer

Da mein männliches Gegenüber und ich uns darüber prächtig amüsieren konnten, ist da wohl etwas Wahres dran.

Ihr Lieben,
Ich wünsch’ Euch was, dicke Eier viele Geschenke und so. Habt Euch lieb, geniesst das Essen und wir sehen uns dann ja auf der anderen Seite im nächsten Jahr, spätestens.

PS: Rainer Brüderle ist ein Windei, daß größte aller Zeiten, wirklich wahr jetzt.

PPS: Ich hab’ meine Toffifees verlegt.

PPPS: Die Milka ist auch alle.

PPPPS: Menno.

PPPPPS: Ich schreib auch mal wieder was Ordentliches zum Beispiel das GrasovkaWikipedia zusammen mit Apfelsaft wie warmer Apfelkuchen schmeckt.

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Pneumothorax (spontan)

26. 9. 2009 von tulek

… das rockt ja mal so gar nicht …

Ich bin nun wenigstens wieder zu Hause. 14 Tage Krankenhaus sind genug!

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O tempora, o mores

31. 7. 2009 von tulek

Bäckereifachverkäuferinnen, die sich Backmischungen kaufen sind mir persönlich suspekt.

Aus einem solchen Verhalten lassen sich beunruhigende Schlüsse ziehen:

  • Die Ware der Bäckereifachverkäuferin schmeckt unter aller Kanone/ist altbacken
  • Jemand hat auf die Teilchen gespuckt
  • Die Ware besteht komplett aus Backmischungen
  • Die Bäckereifachverkäuferin hat so lange zu arbeiten, daß gekaufter Kuchen trocken wird und richtig Backen zu anstrengend wäre…

Sei es wie es sei, ich finde dies eine höchst beunruhigende Entwicklung und hoffe in Zukunft nicht Zeuge solch einer verstörenden Handlung werden zu müssen.

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Nostalgie

25. 6. 2009 von tulek

Ich dachte schon der einzige zu sein der momentan an alte Zeiten denkt.

Liegt es am Alter?
Ist die Generation Praktikum schon in der Midlife Crisis?

Ich ertappe mich in letzter Zeit auf jeden Fall öfter dabei alte Bonmots zu erzählen (entweder mir selbst oder meiner Frau und jedem der es hören will).
Meine Musikauswahl wird von den ausgehenden Neunzigern dominiert, Namen verschiedenster Weggefährten werden gegooglet, ich denke an all die Einflüsse
längst vergessener Jahre, es fällt mir schwer Dinge wegzugeben, die an sich wertlos sind, aber die ich dennoch mit bestimmten Situationen verbinde…

Wie soll das erst im Alter werden?

Stehe ich am Scheideweg? Eigentlich nicht, mein Weg ist vielleicht nicht der geradlinigste aber die Richtung stimmt.
Es ist vielleicht einfach natürlich im Laufe der Jahre an Verluste zu denken, an Menschen die man, warum auch immer, aus
den Augen verloren hat. Begebenheiten, die sich so nicht mehr ereignen werden können, der Verlust subjektiver Freiheit, weil
man als Erwachsener/Vater/Arbeitnehmer Pflichten hat, die es vorher im Leben nicht gab.
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber die Unbeschwertheit der Jugend ist für mich fort.
Gerade durch Mattis sehe ich jetzt doch einiges anders, Verlustängste schleichen sich in die Gedanken,
Sorgen um die Liebsten, Sorgen was alles passieren kann, Überlegungen wie die Zukunft konkret aussehen mag…

Früher war nicht alles besser, einiges war einfach gut.
Und heute ist alles ein bisschen anders als gestern und ebenfalls gut.

So und um diesen esoterischen Geschwurbel eine Pointe zu schenken:

Viel Spaß, MNL!

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Wärmstens empfohlen!

18. 4. 2009 von tulek

Ein Projekt welches Joss Whedon während des
Hollywood Streiks verwirklichte.
Sehr sehenswert, wenn im Stream auch nur innerhalb
der Vereinigten Staaten, aber das wird findige Leser
sicherlich nicht aufhalten.

Den Soundtrack gibt es übrigens bei iTunes.

PS: … ja, ich schreibe zu wenig, ich weiß

Edit: Wordpress frisst mein HTML

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Plattdütsch för Utlänners

9. 1. 2009 von tulek

Hüt vertell ick di mol wat över een schöne Utdrucksart in’t Plattdütsche.
Wenn di eener ni na dien nos is, wiel he vilicht een beten wunnerlich utseiht, dann sechst du to em:

Du löpst rum as so’n Monarch!
{ˈdu løˈpst ˈʁum ˈas sˈʊn moˈnɑːrç}

Doran sühst du datt de plattdütsch schnackende Lüt keen Verwennung för een König hem doht.
Gant in’t Gegendiel een König löpt rum as so’n Maiop (dat is uck een schönt wurt) un keen een deh sick ok so klieden as een Herr vun Adel. Dat het sien Ursprung sickerlich bi de oprechten Dithmarschers, de dat ja uck lang nuch schafften ohne een Böversten uttokomen un natürlich bi de Nordfriesen, de fri nach ehrn Motto “Lever dod as slaav” ehr Meenung to König un Krone utdrückt hevt.

Also Warschau! Lop ni rum as’n Monarch un ok ni as Maiop.

Niee Wöör:
Maiop = Maiaffe
slaav = Sklave
Warschau = Achtung

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