Wie der Spiegel berichtet, haben Wissenschaftler der Ohio State University sich einmal das Paarungsgebahren der Highschüler Highschoolschüler angeschaut, trotz oder gerade wegen der etwas fraglichen Linie, die die Regierung Bush in Sachen Aufklärungsunterricht und Verhütung sexuell übertragbarer Krankheiten fährt.
Überraschendes kam dabei zu Tage, zumindest für die Wissenschaftler, American Pie 1 bis n-1 Zuschauer finden es eventuell nicht so aufregend.
Junge Menschen lieben sich in Ketten, Freundin A wird also von Freund A verlassen, dieser nimmt sich Freundin B, die auch mit Freundin A bekannt ist und Freundin A tröstet sich mit Bs Freund C, während sie einen Monat zuvor noch mit Freund B einem Kumpel As und Cs zusammen war. Und so weiter und so fort, man kann also mühelos das ganze Alphabet und sämtliche Ziffern aufbieten, um dieses Spielchen auszuschmücken.
Bildlich gesehen sieht das dann so aus.
Das ist bei den Teenagern ein bisschen wie eine lange Telefonleitung auf dem Land, die die einzelnen Farmen miteinander verbindet. Hin und wieder gibt es mal eine Abzweigung zu einer kleineren Seitengruppe.
sagt James Moody, Soziologe an der OSU.
Geradezu bieder und langweilig würde das entsprechende Bild für Erwachsene aussehen, weit verstreut liegende Punkte, mit langen geraden Linien dazwischen. Andererseits würde die Menschheit auf eine ernste Probe gestellt werden, wenn sie sich in toto wie Insassen einer Highschool gebärdete. Nur eine Gruppe Menschen schafft es sich in Sachen Liebesdingen ebenso wahllos zu verhalten, fast die gesamte Prominenz, von Hollywood bis St. Moritz bedient sich abgelegter Expartner anderer bekannter Prominenz. Leider funktioniert das gewählte Beispiel aber nicht in umgekehrter Richtung, denn dann müssten Schülerzeitungen weitaus spannender sein, als sie es sind.
Rumgeknutsche![]()
