Am Arbeitsplatz Read the rest of this entry »meiner Wahl kam es gestern zu einer hochnotpeinlichen Überprüfung unserer Regalaufbauten, Warenpräsentation, Preisauszeichnung, usw., extra zu diesem Zweck reisten zwei Unsymphaten aus der Firmenzentrale an und wenn ich Unsymphaten schreibe meine ich eigentlich gestriegelte Theoretiker, die niemals in ihrer Karriere nur ein Regal bestückt haben und auch noch nichts von der Tatsache wissen, daß Kunden mitunter Artikel aus dem Regal nehmen und an anderer Stelle wieder ablegen.
Obacht, es folgt ein längeres Traktat!
Archive for February, 2006
28. 2. 2006 von tulek
Dank Alice Schwarzer sind Frauenhäuser ja auch populärer geworden, früher musste man die Frauen ja regelrecht da hin prügeln.
Ich weiß, das Thema ist für Betroffene alles andere als komisch, aber dieses Zitat hat nun mal einen zynischen Charme und dem konnte ich mich nicht entziehen.
Frauenhaus![]()
So traurig es ist, aber wir alle müssen uns die Tatsache eingestehen, daß in meinem Leben gerade ein bisschen die Monotonie das Zepter schwingt. Und das macht sie durchaus erfolgreich, ein bisschen selbstverschuldet, aber darauf gehe ich an dieser Stelle mal nicht ein, ansonsten, da bin ich mir sicher, könnte ich das Augenrollen hören.
Um Euch aber nicht damit zu langweilen wie doofinspirationslos ich bin, werde ich einen Schwank aus meiner Schulzeit präsentieren:
Zu Zeiten meines Mittelstufenbesuchs an der Lehranstalt meiner Wahl ward uns Schülern ein großer Heroe der Bundespolitik ins Haus gezaubert, der uns seine Erlebnisse zum Thema Nationalsozialismus näher bringen sollte. Wenn ich mich recht erinnere war es Gerhard Stoltenberg
und sämtliche anwesende Geschichtslehrer sagten wir könnten am Ende des Vortrages gern Fragen stellen aber keine politischen! Es war klug vom Lehrkörper dies im Vorfeld anzukündigen, denn so konnten die Streber schonmal über die beifallbringende Mörderfrage sinnieren.
Der Vortrag ist zu Ende müdesergriffenes Schweigen im Publikum, aufrüttelnde Worte der Lehrer folgen nun doch bitte Fragen zu stellen, wo man uns doch einen so wichtigen Zeitzeugen engagiert hat. Keiner hat natürlich Lust sich mit den Großen zu unterhalten, doch da: in der ersten Reihe rechts eine Meldung – natürlich der oberuncoole Sohn des Mathematiklehrers aus Sextazeiten meldet sich, na jetzt kommt wohl die Mörderfrage:
Und ich zitiere jetzt wortwörtlich, denn diese bescheuerte Einleitungsfloskel ist mir als die allerübelste Floskel aller Zeiten im Gedächtnis geblieben
Ich und meine Freunde von der Jungen Union fragen uns warum -insert here: damals aktuellen Politikskandal-
- Uh, beim Gast verschissen (der aber leider Gottes darauf einging, da er der gleichen unseligen Partei angehörte, wie der Fragensteller und Politiker profilieren sich nun mal gern)
- unten durch beim Lehrkörper (aber nicht ganz, schliesslich ist’s ein Lehrerkind)
- Aber bei den Schülern, zumindest bei mir, war er sowas von gesellschaftlich tot (war er vorher auch schon weil -> Lehrerkind)
Zusammengefasst: Er hatte nichts zu verlieren und wie sonst hätte er sich besser politisch outen können?
Gerhard Stoltenberg
, Lehrersohn![]()
Ich kann’s mit dem Testen einfach nicht sein lassen.
You are Green Lantern
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Hot-headed. You have strong will power and a good imagination. ![]() |
Wäre es nicht schön, wenn man mit simplen Karikaturen unliebsame Randgruppen ans Tageslicht lockte, um diese dann in furiosen Strassenschlachten von der Welt zu fegen, zum Beispiel:
- Neonazi-Karikaturen
- Sozialschmarotzer-Karikaturen
- Bildleser-Karikaturen
Das wäre doch mal sinnvoll…
Ich habe mich auch schon ernsthafter, wenn auch nicht durchdachter, zu dieser Sache geäußert.
Bildersturm![]()
Angesichts der frühen Tageszeit (und das am Sonntag, sic) sei es mir erlaubt ins Esoterische abzurutschen. Es geht um meine Aurafarbe:
Wir benötigen kein Medium, um feststellen zu können, dass Ihre Aurafarbe violett ist.
Eine amethystfarbene Ausstrahlung wie Ihre ist typisch für leidenschaftliche und einfühlsame Menschen. Sie haben ein großes Herz, und wenn Sie könnten, würden Sie der ganzen Welt Frieden bringen, alle Menschen zum Essen einladen oder Entwicklungshilfe in einem armen Land leisten. Als spiritueller und mitfühlender Mensch lieben Sie Musik über alles und sind vermutlich in zwei oder drei Projekten sozial engagiert. Denn Sie können die Not und die Ungerechtigkeit auf der Erde kaum ertragen. Darum arbeiten Sie auch hart für Wandel und Verbesserungen, sei es im Kleinen an Ihrem Arbeitsplatz oder im Zusammenhang mit dem Weltfrieden. Sie setzen sich für die gerechte Sache ein und Ihre Absichten sind ehrenwert. Allerdings verlieren Sie im Eifer des Gefechts manchmal den Blick fürs Detail. Doch Sie verfügen über die nötige Intelligenz und den Sinn für die Realität, um sich dort einzusetzen, wo Veränderungen herbeizuführen sind. Menschen mit der violettfarbenen Aura sind stark im Willen und gut im Herzen. Häufig sind sie die Aktivisten, die sich für Umwelt und Frieden einsetzen.
Die Ballade des Vogelfreien
Vor vollen Schüsseln muss ich Hungers sterben,
am heißen Ofen frier ich mich zu Tod,
wohin ich greife fallen nichts als Scherben,
bis zu den Zähnen geht mir schon der Kot.
Und wenn ich lache, habe ich geweint,
und wenn ich weine, bin ich froh,
dass mir zuweilen auch die Sonne scheint,
als könnte ich im Leben ebenso
zerknirscht wie in der Kirche niederknien…
ich, überall verehrt und angespien.Nichts scheint mir sichrer als das nie Gewisse,
nichts sonnenklarer als die schwarze Nacht.
Nur das ist mein, was ich betrübt vermisse,
und was ich liebte, hab ich umgebracht.
Selbst wenn ich denk, dass ich schon gestern war,
bin ich erst heute Abend zugereist.
Von meinem Schädel ist das letzte Haar
zu einem blanken Mond vereist.
Ich habe kaum ein Feigenblatt, es anzuziehn…
ich, überall verehrt und angespien.Ich habe dennoch soviel Mut zu hoffen,
dass mir sehr bald die ganze Welt gehört,
und stehn mir wirklich alle Türen offen,
schlag ich sie wieder zu, weil es mich stört,
dass ich aus goldnen Schüsseln fressen soll.
Die Würmer sind schon toll nach meinem Bauch,
ich bin mit Unglück bis zum Halse voll
und bleibe unter dem Holunderstrauch,
auf den noch nie ein Stern herunterschien,
François Villon, verehrt und angespien.
Nachdichtung von Paul Zech
François Villon
, Paul Zech
, Gedicht![]()
Nach fast einem Jahr selber Wäsche waschen fällt mir immer mehr das Phänomen auf, daß ich eine Anzahl n Socken in die Waschmaschine gebe, aber später beim Zusammenlegen nur eine Menge n-x vorfinde, wobei x mittlerweile die Mächtigkeit 6 besitzt.
Hallo, liebe Socken, kommt zurück, eure Zwillingsgeschwister vermissen euch doch!
Ich habe auch schon überlegt, daß ich nicht immer sorgfältig genug darauf achte, daß die Bestrumpfung paarweise in der Maschine landet, aber selbst dann müsste doch nach einer gewissen Anzahl Wäschen das eine oder andere Gegenstück wieder auftauchen, oder? Mysteriös das Ganze … sehr mysteriös.
Socken
, Waschmaschine![]()
Sollte ich je dem öffentlichen Druck stattgeben und meine Autobiographie verfassen so sollte das Kapitel in dem ich über meine Arbeit in der Gartenabteilung einer Dependance einer großen Baumarktkette berichte mit “Blut und Boden” überschrieben sein. Denn darum geht es bei diesem Job: Dreck schleppen und sich selbst mit Schraubenziehern, Brecheisen, Paletten, Kakteen, Kunden, scharfkantigen Gegenständen, Eisengittern, Ketten und allem anderen verletzen.
Toll, wie wehleidig ich bin, oder?
Selbstverstümmelung![]()


