Wäre unser Wahlkampf nur halb so pathetisch und emotional, er würde sicherlich mehr Menschen mitreissen als das was Beck, Merkel, Koch, Wulff und wie sie alle heissen abliefern. Andererseits haben wir auch mehr als 2 Parteien…
Yes we can.
Ich mag Hillary nicht, ich mag die Republikaner nicht, ich werde eventuell einen Präsidenten Obama nicht mögen, aber ich finde seinen Wahlkampf und den damit einhergehenden Idealismus mitreissend.
[Edit] Hauptverantwortlich für dieses tolle Lied ist übrigens Will.I.Am…

Mit
am 9.3.2008 um 17:25 Uhr
krass…
Mit
am 10.3.2008 um 10:50 Uhr
fuer mich ist diese volksnaehe der vorwahlen in den USA ja etwas ungewohnt, und sogar ein wenig besorgniserregend.
es ist erhebend zu sehen wie sich die buerger eines landes so emotional und engagiert mit der politik auseinandersetzen und dadurch die wahl deutlich volksnaeher wirkt als anderswo.
allerdings frage ich mich, ob es denn in diesen vorwahlen wirklich um inhalte geht, oder mehr darum wer geschickter im internet spenden sammelt, und mehr dem volk das sagt was es hoeren moechte.
“change we can believe in” klingt gut und ist auch umsetzbar nach der auch innenpolitisch recht katastrophalen double-u-phase in den USA. und an die durchsetzungskraft des volkes zu appelieren sowie das volksselbstbewusstsein zu staerken sind sicherlich sowohl grossartige ziele als auch erfolgversprechende mittel zum zwecke der sozialen veraenderung.
aber ob sich nun alle lieder-singer wirklich mit den inhalten auseinandergesetzt haben ist mir nicht klar; aus der entfernung und als extrem uninformierter zuschauer scheint mir die inhaltliche distanz zwischen hillary und barack nicht sonderlich gross zu sein, und ggf. waere sogar mccain ein deutlich weniger konservativer praesident als double-u.
naja, auch mich freut es jedenfalls diesen spirit der vorwahlen aus der ferne erleben zu duerfen und ich bin sehr gespannt wie das kopf-an-kopf-rennen zwischen hillary und barack ausgehen wird.
wie ich letztlich las wird der kandidat ja ohnehin nicht von der waehlerschaft gewaehlt, sondern von den “super delegates” bestimmt (wenn ich das richtig verstanden habe)…
Mit
am 10.3.2008 um 18:49 Uhr
Es ist nicht allzu schwer weniger konservativ als uns double-u zu sein …
Aber letztendlich ist diese Kandidatenkür auch nichts anderes als Wahlkampf, was von den schönen Reden übrig bleibt steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.
Deshalb weiß ich ja auch nicht was vom “Wunderkind” Obama nach einem geglückten Lauf zum Präsidenten wird…
Wobei seine relative Jugendlichkeit sicherlich etwas frischen Wind in God’s own country bringen wird.
Ich finde allein die Tatsache, daß sich ein kenianisch-amerikanischer Sprößling relativ überwältigend durchsetzen kann ermutigend.
Und sie bewegt sich doch
.