Archive for October, 2008

2 Jahre

28. 10. 2008 von tulek

Bei Jubiläen, Geburtstagen und anderen jährlich wiederkehrenden Ereignissen schaut man gern mal zurück, besinnt sich auf das was hinter einem liegt und wagt vielleicht einen Blick in die (nahe) Zukunft.

Die 365 Tage, die hinter uns liegen waren ein spektakulärer Looping auf der Achterbahn des Lebens und daß wir zwei ganz vorne sitzen ist fantastisch, Danke Sina!

PS: Das doofe an solch’ wichtigen Jahrestagen, man vergisst andere sicherlich nicht minder wichtige Jahrestage. Lieber Felix, alles Gute zum Geburtstag nachträglich…

Mittendrin

23. 10. 2008 von tulek

Hätte mir jemand vor 4 Jahren gesagt, daß ich die neue Boyzone Single toll finde vergöttere, dem hätte ich einen Vogel gezeigt und dann in den Arsch getreten.

Heute würde dieser jemand die Wahrheit sagen…

Ich mach’ mir da ein bisschen Sorgen um mich, andererseits man muss dieses Lied einfach lieben. Und Mattis mag’s auch.

Und meine Musikhistorie ist an solchen Lieblingsliedern nicht arm:

Lieder auf die ich (nach wie vor) gegen den guten Geschmack stehe und die ich mir jederzeit öffentlich auf die Ohren geben würde (Auszug):

Backstreet Boys - Larger Than Life (ganz große Nummer)
Clowns & Helden - Ich liebe Dich (schön waren die 80iger)
John Lennon - Oh Yoko (Salz auf die Wunden aller Beatles Fans, das Lied ist trotzdem fantastisch)
King Africa - La Bomba (ohne Worte)
Marc Almond - Something’s Gotten Hold Of My Heart (unerreicht)
O-Zone - Dragostea Din Tei (dieses Lied ist erstaunlicherweise gesellschaftsfähig, glaube ich)
Toybox - Tarzan & Jane (an dieser Stelle ein fröhliches Hallo an die MNL und insbesondere Major Ursus)
Xavier Naidoo - Sie Sieht Mich Nicht (hart an der Grenze, sehr hart und dann auch noch Xavier …)

Puh, ist das Hardcore oder was? Ich verzichte mal auf die Youtube Links wenn die jemand hintereinander weg durchguckt, was da passieren kann, ui ui ui.

Musik kann so schön sein.

Sic

7. 10. 2008 von tulek

An dieser Stelle habe ich einen Inflektiv hingemacht, für den ich mich schämen werde, sobald ich begriffen habe, was das überhaupt ist.

Das grenzt ja schon an Zensur, liebe Riesenmaschine.

Eine sichere Bank

3. 10. 2008 von tulek

(Die folgende Meinung poste ich losgelöst von meiner roten Socken Gesinnung, konservative Geister sollten in dieser Situation ähnlich denken)
Im globalen Monopoly Geldverkehr rollt der Rubel, mal schnell, mal langsam. Manchmal sind die Banken mit ihren Peseten auf die schnelle Mark aus. Und wenn es nicht genug Geld für die Bänker gibt, dann denken sich Banken geldähnliche Produkte aus und verkaufen diese und das funktioniert so lange bis sich der glückliche Käufer mal echtes Geld zur Hand nimmt und dieses mit seinem geldähnlichen Produkt vergleicht und dann ist aber was los, hallo, gibt das dann einen Rabatz.

Soweit so schlecht, dass Unschuldige mit in den Strudel der Finanzmärkte gerissen werden, mein Gott die Welt ist nunmal böse, das sollten wir allmählich gelernt haben. Das Amerika 700 Milliarden Dollar zusammenkratzt (jetzt wird Geld auch Sonntags und am Sabbat gedruckt, die Montag-Donnerstagmittag Produktion wird direkt in den Irak verschifft, der Rest jetzt demonstrativ auf den Gehsteig der Wallstreet gekippt), ok passt zwar nicht zum Kapitalismus, aber irgendwas muss ja getan werden.

Das jetzt aber Josef “Victory” Ackermann seinen Verstand benützt, um mal wieder Blödsinn zu reden, DAS überrascht nicht, ist aber trotzdem unangenehm.
Denn auch wenn im Deutschen Haus alles toll ist soll der deutsche Staat doch mal wieder regulierend (im falschen Wortsinne gebraucht, lies: spendend und schenkend) eingreifen. Damit die Banken wieder zueinander Vertrauen fassen können (natürlich: mit neuem Spielgeld macht Bank sein viel mehr Spaß). Aber wehe Bankenfusionen werden argwöhnisch beäugt, das geht dann ja gar nicht…

Ich mag ein Kleingeist sein, aber dieses “Lass-mich-in-Ruhe-Staat-ausser-es-geht-mir-ans-Geld-dann-hilf-mir-schnell” ist echt zum Kotzen.