Auch wenn’s nun schon komplett durch’s Internet geschleift worden sein sollte komme ich doch nicht umhin auf folgenden wichtigen Beitrag hinzuweisen:
Danke für die Aufmerksamkeit!
Auch wenn’s nun schon komplett durch’s Internet geschleift worden sein sollte komme ich doch nicht umhin auf folgenden wichtigen Beitrag hinzuweisen:
Danke für die Aufmerksamkeit!
Liebe Doofis,
Standard schreibt man Standard und nicht Standart und auch wenn Ihr Deppen es noch so oft falsch schreibt, wird es sich nie ändern.
Und wenn ich jemals einen von Euch dabei erwische Standard falsch zu schreiben, hau’ ich Euch grün und blau!
Bäckereifachverkäuferinnen, die sich Backmischungen kaufen sind mir persönlich suspekt.
Aus einem solchen Verhalten lassen sich beunruhigende Schlüsse ziehen:
Sei es wie es sei, ich finde dies eine höchst beunruhigende Entwicklung und hoffe in Zukunft nicht Zeuge solch einer verstörenden Handlung werden zu müssen.
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Ich danke der besten Ehefrau von allen, sie entdeckte dieses schwer auszumachende Biest und hätte beinahe einen ihrer Arme eingebüßt als sie das Untier für mich ins Bild rückte.
Ich habe mir Geert Wilders’ Fitna angesehen und meine schlimmen Erwartungen erfüllten sich…
Dieser Film existiert nur aus seiner selbst heraus, es geht Herrn Wilders darum einen Aufreger zu provozieren und das scheint ihm noch nicht einmal gelungen.
Jeder radikale Moslem kann in diesem Film gar keinen Affront sehen, weil er einfach nur krude Koranverse und doofe O-Töne (und -Bilder) aneinanderreiht. Dramaturgisches “Glanzlicht” der abgetrennte Kopf eines “Ungläubigen”. Offensichtlich soll die Angst vor dem Islam mit diesem mageren Material geschürt werden. Selten wurde ein Ziel so grandios verfehlt.
Während Theo van Goghs Kritik künstlerisch und dramaturgisch wertvoll war, ist dieser Versuch sich selbst eine Fatwa aufzuerlegen schon sehr peinlich. Ein bisschen fühle ich mich an die Karikatur erinnert in der Kanzler Dollfuss versucht neben den “großen” Hitler und Mussolini ebenbürtig zu erscheinen… nun die Geschichte sah Dollfuss scheitern und Geert Wilders kann sich zwar weiterhin als Lieblingsfeind aller Rechtgläubigen sehen, aber was da mit soviel PR Tamtam vorbereitet wurde erweist sich als warmes Lüftchen.
Mit dieser Montagetechnik könnte man jedwede erdenkliche Menschengruppe stigmatisieren wollen und würde doch nur auf den Hosenboden fallen.
Ich verzichte mal auf einen Link zum Film, er ist einfach nur schlecht.
Bevor die Pole völlig hin und weg sind (vom Eise befreit) -
hier ein historisches Bilddokument:
Ein Schneehase, erbaut am Ostermontag um ca. 13:30 Uhr.

Der Kopf fiel schon ungefähr eine halbe Stunde später wieder ab, entweder haben die Statiker Mist gebaut oder das Klima erwärmt sich noch rapider als die Klimaforscher wissen.
…auf der anderen Seite. Der Frühling kommt.

Dieses kleine Kerlchen ist auf Wohnungssuche
Gestern verschlug es Sina und mich ins nahe Satrup
.
Rainald Grebe gab sich die BlößeEhre die norddeutsche Provinz zu besuchen.
Wer das Œuvre Grebes kennt wurde nicht enttäuscht, in einer gelungenen Mischung aus Routine und Improvisation stellte Herr Grebe seine neuestes Soloprogramm “Das Robinson Crusoe Konzert” vor.
Der Brückenschlag zum hiesigen Publikum ward schnell getan, indem der Ton- und der Lichttechniker immer wieder direkt von Herrn Grebe mal mehr oder weniger nett angesprochen wurden (wobei hier die Grenze zwischen Absprache und Spontaneität fliessend war), solidarisierte man sich mal mit der einen oder anderen Seite. Wobei die Technik Herrn Grebe auch wunderschöne Steilvorlagen bot, das reichte vom falsch gesetzten Spot bis hin zu einem Versagen des Funkmikrofons. Diese kleinen Pannen boten Herrn Grebe den Rahmen aus seinem Ablauf auszubrechen, den er trotz seiner Lockerheit und Sich-gern-ablenken-lassens, relativ werktreu folgte, was mich in der Rückschau doch überraschte, da die Performance kein Schema F erkennen liess.
Das Warming-Up wurde in einem fingierten Soundcheck en passant absolviert.
Herr Lindle, das sind jetzt die lauten Stellen, hören Sie Herr Lindle?! Hören Sie?
Frühe Highlights waren das titelgebende Robinson, sowie 30jährige Pärchen.
Die Bandbreite der Lieder reichte von tragischen Balladen Nichtwähler, Lass die Kerne in den Oliven bis hin zur plakativen Sezierung großstädtischen Sozialdünkels Bernd, Wissen ist Macht.
Zum krönenden Abschluss war sich Herr Grebe nicht zu schade 4 Zugaben zu geben, wobei, für mich mit einer der beeindruckendsten Momente, Herr Grebe mit der kurzen Passage “I’m not a jukebox, baby” gleich für Klarheit sorgte, das Publikum ist eben Publikum und nicht Programmredakteur. Zumal hier auch der Ruf nach Liedern der Kapelle der Versöhnung die künstlerische Integrität der “Ein-Mann-Band” Grebe in Frage stellte.
Ein toller Abend mit einem Ausnahmekünstler, Danke Rainald Grebe. Read the rest of this entry »
Für alle Nichtkenner eine kleine Kostprobe seines Könnens (allerdings mit der Kapelle der Versöhnung):
Notiz an mich: Konzertkritik ist ein sehr schweres Sujet, üben!