Archiv für die Kategorie 'Intern'

Nerdfaktor 10

9. 3. 2011 von tulek

Hallo Freunde,

Jetzt mal wieder Ernstiges bar jeden Unfugs.

Ich nutze jetzt seit Jahr und Tag 2 – 3 Standardpasswörter in jeweils 3-4 Variationen für alle meine Konten bei diversen (auch obskuren) Webseiten – vom Social Network über Emailkonten zu Onlineshops hin zu Bezahldiensten. Diese Passwörter sind auch noch per Wörterbuchangriff Wikipedia zu “knacken” von der Länge mal ganz abgesehen…

Und da mit zunehmendem Alter die Paranoia exponentiell ansteigt habe ich mich mal hingesetzt und die wichtigsten und empfindlichsten Passwörter durch mindestens 80-Bit starke ersetzt. Leider sind auch l33th4x0r Passwörter nicht sicher, gängige Brutforce Methoden sehen auch die l33t Schreibweise vor. “Sprechende” Passwörter sind damit also tabu. Ich wollte aber nicht nur ein Standardpasswort, denn das Fallen einer Bastion soll nicht die ganze Stadt in Brand setzen. Somit brauch ich für jedes kritisches Konto ein einzigartiges Passwort. Jetzt ist es natürlich nicht jedermanns Sache sich Zufallszeichenketten länger als 9 Zeichen zu merken (meine übrigens auch nicht). Andererseits sollte das Passwort stets zur Hand und unabhängig von (potentiell unsicheren) Webdiensten und auf keine Software mit Schlüsseldateien oder irgendwelche mitzuführenden elektronischen Geräte aufbauend sein.

Und da ist mir bzw. anderen eine nette Seite untergekommen:

Eine Passwortkarte

Auf www.passwordcard.org kann man sich eine Passwortkarte runterladen, ausdrucken, laminieren und ins Portemonnaie stecken. Die Idee ist recht simpel: aus dem Wust an Zeichen denkt man sich einen Pfad für ein bestimmtes Passwort aus.
Zum Beispiel für Ebay: Wir nehmen die altrosa Zeile (3) und wandern vom Pfundzeichen nach rechts zum Rand der Karte und dann nach oben zum Regenschirm.

Das ergibt dann
$e6THETUC5Gh7CDQuT#
Ein ziemlich sicheres Passwort würde ich mal behaupten wollen ;) .
Alles was der Kopf noch zu tun hat ist sich die jeweiligen Pfade zu merken, um an sein gewünschtes Passwort zu kommen.
Und selbst wenn die Karte mal geklaut wird ist für den Dieb damit nicht viel anzufangen, da man ziemlich viele Pfade, Richtungen und Längen generieren kann.
Man sollte seine Passwörter sicherheitshalber aber nur ablesen und nicht jedesmal mit dem Finger nachfahren.
Bei Verlust der Karte kann man sich mit dem kleingedruckten HEX-Code (den man irgendwo anders nochmal deponiert/niederschreibt) übrigens ein Duplikat erstellen und wieder ausdrucken und bis zum Verlust sollte man seine Freunde/Feinde den HEX-Code nicht kopieren lassen ;) .

Ich finde diese Art des Passwortmerkens auf jeden Fall ziemlich innovativ und praktisch.

Was denkt Ihr?

Notiz an mich

30. 9. 2010 von tulek

Verschlüsselte Home Verzeichnisse sind böse

iPod + iTunes

22. 1. 2010 von tulek

Mittlerweile verrichten ja schon 2 iPods den Dienst in unserem Hause und nachdem ich meinem Iriver IHP 140Wikipedia sehr lange nachtrauerte, vor allen Dingen wegen des überragenden Codec-Supports, dem tollen Sound, den optischen Ein- und Ausgängen und vor allen Dingen der rockboxWikipedia Unterstützung, bin ich mittlerweile doch ein sehr überzeugter iPod-Anhänger, vor allen Dingen wegen des bunten Displays, dem Video Support und der sehr intuitiven Bedienung (und weil Apple Produkte natürlich sexy und potenzsteigernd sind).
Doch ein wenig Wehmut blieb: so ohne weiteres lässt sich die gespeicherte Musik nicht auf befreundete Festplatten transferieren und wer es doch kann (es ist nicht unmöglich) sieht sich mit furchtbaren Ordner- und Dateinamen konfrontiert und eine komplette Umbenamsung mittels ID3-Tag Programmen ist vonnöten…
Aber bisher störte mich das nicht, da ein USB-Stick für Freunde wahre Wunder vollbringen kann, meine Musik sowieso mit iTunes nur zwecks Übertragung auf den iPod in Berührung kommt (und dann auch nur kurzzeitig) und meine Freunde verdammt weit weg wohnen (Ja, liebe Freunde Hamburg und Kiel sind für junge Eltern seeehr weit weg!).

Doch nun ist es der Wunsch der besten Ehefrau von allen Ihren iPod unabhängig vom Mann und dessen Rechner zu verwalten, Musik von diesem herunterzuladen und diese dann zu brennen, zu löschen oder was auch immer man mit mp3-Dateien noch so anstellt.
Ja, iTunes hilft beim Brennen, aber ich wollte des Weibes iPod nicht mit einer frischen iTunes Installation auf Ihrem Rechner verheiraten, da das vermutlich einige der Albumcover das Leben gekostet hätte und ich nunmal Tagging-Pedant bin und Lieder ohne Cover gar nicht gehen!

So machte ich mich auf in die weiten des Internets und suchte nach iTunes Alternativen, ich habe selbiges schonmal vor Jahren versucht und bin damals glaube ich bei Songbird gelandet, aber es fehlte so einiges: keine Fotoübertragung, keine Video Unterstützung und die Albumcover erschienen zwar in Songbird aber auf dem iPod suchte man diese vergeblich, so blieb ich bei iTunes und nahm diverse Updates, Hinweise auf den Applestore und all’ die anderen Nervtötereien in Kauf.
Doch nun ist ja seitdem einiges an Zeit vergangen, Programme reifen und die Frau steht mir auf den Füssen…

Ich habe dann Floola (wieder?)entdeckt und dieses Programm ist (eventuell) ein echter iTunes-Killer!

Es verwaltet Fotos, Videos und die Musik, darüberhinaus Notizen, Google-Kalender (nicht jedermanns Sache, da Google mittlerweile ja böse ist), Podcasts, überträgt auf Wunsch gehörte Titel bzw. Informationen über gehörte Titel an last.fm und und und… (wusstet Ihr das man Lieder mit den dazugehörigen Texten versehen kann und diese auf dem iPod angezeigt werden können: ideal für verhinderte Rockstars/Textvergesser wie mich, die kann man auch mit iTunes eintragen – Killerfeature!)
Aber der Hauptvorteil:

Floola läuft auf Wunsch direkt vom iPod, kann die Albumcoverdatenbank retten/reparieren/aufbauen, lädt jeden gewünschten Inhalt auf jeden beliebigen PC und macht iTunes damit arbeitslos.

Dieses Füllhorn an iTunes-Kompatibilität und sinnvollem Weiterdenken kommt allerdings zu einem Preis:

Die Oberfläche ist für den Musikfreund absolut ausreichend, manchmal aber etwas hakelig und noch bin ich nicht hinter die letzten Geheimnisse gekommen, aber man kann damit durchaus produktiv seinen iPod verwalten. Problematisch wird es erst, wenn man unbedingt Filme und Fernsehsendungen auf seinem iPod gucken möchte (so wie ich, denn das geht im Dunkeln, mit schlafendem Mattis neben einem und ist so nerdig, daß es fast die potenzsteigernde Wirkung des iPod neutralisiert, wer keine brauchbaren mp4 Dateien hat sei auf handbrake verwiesen ein weiteres tolles Programm!) muss man Abstriche bei der Bedienbarkeit hinnehmen:

Die Videodateien werden egal welch’ getaggter Natur sie sind mit in den großen globalen Musiktopf geworfen. Da ich Filme und Fernsehserien nicht mit Künstler und Album Tags versehe, laufen alle(!) Videos unter “Unbekannter Künstler” und “Unbekanntes Album”, sehr ärgerlich. Man kann letztendlich bei Fernsehserien nur noch durch einzelnes Reinschauen sehen welche Serie nun wirklich den Episodentitel “Das Beispiel” trägt.
Und da ich ja ein Tagging-Pendant bin: Fernsehsendungen die ich schon im Vorfeld als Fernsehsendung getaggt habe, laufen beim Import in Floola erstmal wieder als Film, zusammen mit dem heiteren Titelratespiel sehr unangenehm!
Als Workaround sollte man also über seinen Schatten springen und im Vorfeld wenigstens einen sprechenden Albumnamen vergeben: “Beispielserie Staffel 1″ man muss sich auch keine Mühe mit dem Taggen von Staffel- und Episodennummern geben, da durch die Umfirmierung in das Genre “Film” diese Informationen unwiderruflich futsch sind… (iTunes ist dagegen, ich muss es zugeben: ein Musterknabe!).

Um aber meiner Frau in allen Lebenslagen helfen zu können nutze ich bis auf weiteres auch Floola, denn für den Alltagsbenutzer ist die Videogeschichte völlig irrelevant!
Und ein kleines Sahnehäubchen (zumindest für DSL-Surfer) hält Floola bereit: multimediale Myspace und Youtube Beiträge werden auf Wunsch durch blosses angeben der URL und der Zuhilfenahme von FFmpeg direkt auf den iPod gespeichert. So kann man Freunden unterwegs auch mal den neuesten Youtube-Schlager vorführen…

Fazit: Für den Normalo Nutzer absolut taugliche iTunes Alternative, für Super-Power-Nutzer mit Zähneknirschen nutzbar! Prinzipiell kann es aber alles was iTunes auch kann und ein bisschen mehr, eventuell eben nur anders ;) .

Wer’s ausprobieren möchte Floola läuft auf allen gängigen Betriebssystemen und mit allen iPod Modellen und Generationen, denen mindestens ein Lied per iTunes untergeschoben wurde und die als mobiler Datenträger fungieren.

Floola Logo

Pneumothorax (spontan)

26. 9. 2009 von tulek

… das rockt ja mal so gar nicht …

Ich bin nun wenigstens wieder zu Hause. 14 Tage Krankenhaus sind genug!

Up and running …

11. 4. 2008 von tulek

Mein Ubuntu Desktop

Endlich, endlich läuft’s :) .

In eigener Sache

6. 4. 2008 von tulek

Ich habe heute gestern bemerkt, daß mein eigener Flash Video Player in diesem Blog aus mir unerklärlichen Gründen den Dienst versagte. Der Besucher meiner Seite erhielt dann nur den lapidaren Hinweis doch bitte das aktuellste Flash-Plugin zu installieren.

Ich habe jetzt herausgefunden was dieses überaus enttäuschende Verhalten verursacht:

Ich habe bis gerade eben das Intypo Plugin genutzt, welches, unter anderem, dafür da ist deutsche Anführungszeichen zu setzen, dummerweise hat dieses Plugin aber auch noch gleich alles mögliche andere in HTML Entities umgewandelt, so daß zum Beispiel das bisschen JavaScript für den Flashplayer völlig umkodiert wurde und wer schonmal JavaScript in seiner nackten Pracht gesehen hat, der weiß das hemmungsloses Umkodieren zu einer gewissen Sprödigkeit im Umgang mit Java führt…

Jetzt weiß ich aber darum und jeder (der das Passwort kennt) kann sich wieder den ganzen Unsinn zu Gemüte führen.

Entschuldigt etwaige Unannehmlichkeiten.

Ich pfeif’ auf Datenschutz

27. 3. 2008 von tulek

In der Abseite seht Ihr jetzt was ich tue oder auch nicht tue.
Denn unser Web muss zwei.nulliger werden.

Web 2.0 gibt’s auch gaaaanz unten zu sehen, ein völlig überflüssiger Spiegeleffekt verlängert die Ladezeit macht mein Blog noch toller.

Serverwechsel

14. 3. 2008 von tulek

Mein Blog ist umgezogen, Probleme bei der Darstellung desselbigen sind diesem Umzug geschuldet.

[Edit]Schön, der Server ist auch etwas fixer. Fein.

L!nux

14. 3. 2008 von tulek

Arrrghhh…

Meine Beziehung zu Linux gleicht einer Hassliebe …
WLan und Linux treiben mich langsam aber sicher in den wohlverdienten Wahnsinn…

Wochenende

14. 4. 2007 von tulek

Ich werd’ das gute Wetter mal nutzen und hier die aktuellste WordPress-Version einspielen. Höchstwahrscheinlich sieht mein Blog danach aus wie Sau, aber ich arbeite derweil fieberhaft an der Wiederherstellung des selbigen.
Drückt mir also mal ganz feste die Daumen.
Edit:
Hab’ ganz vergessen wie unkompliziert das bei WordPress immer ging…
Wer trotzdem einen Fehler findet postet diesen bitte hier in den Kommentaren.

Übrigens sehen erstmals seit Jahren auch die Nutzer des Internet Explorer 5-7 die Seite annähernd so, wie sie eigentlich gesehen werden will…
Hat aber nichts mit dem WordPress Update zu tun.