Archiv für die Kategorie 'Kultur'

Fitna

2. 4. 2008 von tulek

Ich habe mir Geert Wilders’ Fitna angesehen und meine schlimmen Erwartungen erfüllten sich…

Dieser Film existiert nur aus seiner selbst heraus, es geht Herrn Wilders darum einen Aufreger zu provozieren und das scheint ihm noch nicht einmal gelungen.
Jeder radikale Moslem kann in diesem Film gar keinen Affront sehen, weil er einfach nur krude Koranverse und doofe O-Töne (und -Bilder) aneinanderreiht. Dramaturgisches “Glanzlicht” der abgetrennte Kopf eines “Ungläubigen”. Offensichtlich soll die Angst vor dem Islam mit diesem mageren Material geschürt werden. Selten wurde ein Ziel so grandios verfehlt.

Während Theo van Goghs Kritik künstlerisch und dramaturgisch wertvoll war, ist dieser Versuch sich selbst eine Fatwa aufzuerlegen schon sehr peinlich. Ein bisschen fühle ich mich an die Karikatur erinnert in der Kanzler Dollfuss versucht neben den “großen” Hitler und Mussolini ebenbürtig zu erscheinen… nun die Geschichte sah Dollfuss scheitern und Geert Wilders kann sich zwar weiterhin als Lieblingsfeind aller Rechtgläubigen sehen, aber was da mit soviel PR Tamtam vorbereitet wurde erweist sich als warmes Lüftchen.
Mit dieser Montagetechnik könnte man jedwede erdenkliche Menschengruppe stigmatisieren wollen und würde doch nur auf den Hosenboden fallen.

Ich verzichte mal auf einen Link zum Film, er ist einfach nur schlecht.

Düdeldüüüüü

18. 3. 2008 von tulek

Ich höre seit Tagen ein und dasselbe Lied rauf und runter… es ist wie eine Sucht.

Read the rest of this entry »

Osterfeuer

14. 3. 2008 von tulek

Das Osterfeuer der Landjugend Taarstedt wird am Ostersamstag um 20:00 Uhr in Scholderup entfacht.

Warum das im Internet nirgendswo anders zu finden ist…

Geheim: Flix

9. 3. 2008 von tulek

Dieser Eintag ist geheim. Bitte Passwort eingeben zum Angucken:


Rainald Grebe in Satrup

8. 3. 2008 von tulek

Gestern verschlug es Sina und mich ins nahe SatrupWikipedia.

Rainald Grebe gab sich die BlößeEhre die norddeutsche Provinz zu besuchen.
Wer das Œuvre Grebes kennt wurde nicht enttäuscht, in einer gelungenen Mischung aus Routine und Improvisation stellte Herr Grebe seine neuestes Soloprogramm “Das Robinson Crusoe Konzert” vor.
Der Brückenschlag zum hiesigen Publikum ward schnell getan, indem der Ton- und der Lichttechniker immer wieder direkt von Herrn Grebe mal mehr oder weniger nett angesprochen wurden (wobei hier die Grenze zwischen Absprache und Spontaneität fliessend war), solidarisierte man sich mal mit der einen oder anderen Seite. Wobei die Technik Herrn Grebe auch wunderschöne Steilvorlagen bot, das reichte vom falsch gesetzten Spot bis hin zu einem Versagen des Funkmikrofons. Diese kleinen Pannen boten Herrn Grebe den Rahmen aus seinem Ablauf auszubrechen, den er trotz seiner Lockerheit und Sich-gern-ablenken-lassens, relativ werktreu folgte, was mich in der Rückschau doch überraschte, da die Performance kein Schema F erkennen liess.
Das Warming-Up wurde in einem fingierten Soundcheck en passant absolviert.

Herr Lindle, das sind jetzt die lauten Stellen, hören Sie Herr Lindle?! Hören Sie?

Frühe Highlights waren das titelgebende Robinson, sowie 30jährige Pärchen.
Die Bandbreite der Lieder reichte von tragischen Balladen Nichtwähler, Lass die Kerne in den Oliven bis hin zur plakativen Sezierung großstädtischen Sozialdünkels Bernd, Wissen ist Macht.
Zum krönenden Abschluss war sich Herr Grebe nicht zu schade 4 Zugaben zu geben, wobei, für mich mit einer der beeindruckendsten Momente, Herr Grebe mit der kurzen Passage “I’m not a jukebox, baby” gleich für Klarheit sorgte, das Publikum ist eben Publikum und nicht Programmredakteur. Zumal hier auch der Ruf nach Liedern der Kapelle der Versöhnung die künstlerische Integrität der “Ein-Mann-Band” Grebe in Frage stellte.

Ein toller Abend mit einem Ausnahmekünstler, Danke Rainald Grebe.
Für alle Nichtkenner eine kleine Kostprobe seines Könnens (allerdings mit der Kapelle der Versöhnung):
Notiz an mich: Konzertkritik ist ein sehr schweres Sujet, üben!

Read the rest of this entry »

F F (Frohe Pfingsten)

26. 5. 2007 von tulek

Die Tatsache, daß von Anfang Mai bis Ende September die Taarstedter Straßenbeleuchtung NIE leuchtet, liegt in der Vermeidung unnötiger Touristenanziehung begründet. Denke ich mal…

Auf dem Weg zum Nobelpreis

2. 5. 2007 von tulek

Dr. Frankenstein kam erst auf die geniale Idee, einen neuen Menschen aus gebrauchten Teilen zu konstruieren, nachdem er als Jugendlicher Schnecken hat über Rasierklingen kriechen lassen.
Was bei mir wiederum die Frage aufwirft welch’ krankes Hirn ein Mann der Wissenschaft haben muss, um Schnecken spasseshalber über allerhand gefährliches Schleimen zu lassen …

Eragon ///

29. 3. 2007 von tulek

Liebe Kinder,
Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein …
Es wird wohl keinen Abschluss der Trilogie geben, Herr Paolini hat (lt. deutschem Verlag) das Handtuch geworfen
und so wird’s in absehbarer Zeit nichts mit einem Teil 3 …

Internist

25. 3. 2007 von tulek

Internistin, die ~en,
Eine I. verbindet zwei Computer mittels einer -> Stecktafel und dazu passenden -> Steckern. Vgl. Telefonistin

The Love is back

15. 7. 2006 von tulek

Zum neuen Konzept gehört unter anderem ein breiteres Musikangebot. Neben Techno wird jetzt auch Elektro-Pop, House, Trance, Minimal, Progressive und Drum’n'Bass gespielt.

Ui, völlig andere Musik, die da jetzt geboten wird.