Archiv für die Kategorie 'Kultur'

Wichtiger Kulturbeitrag!

17. 1. 2010 von tulek

Auch wenn’s nun schon komplett durch’s Internet geschleift worden sein sollte komme ich doch nicht umhin auf folgenden wichtigen Beitrag hinzuweisen:

Danke für die Aufmerksamkeit!

Wärmstens empfohlen!

18. 4. 2009 von tulek

Ein Projekt welches Joss Whedon während des
Hollywood Streiks verwirklichte.
Sehr sehenswert, wenn im Stream auch nur innerhalb
der Vereinigten Staaten, aber das wird findige Leser
sicherlich nicht aufhalten.

Den Soundtrack gibt es übrigens bei iTunes.

PS: … ja, ich schreibe zu wenig, ich weiß

Edit: Wordpress frisst mein HTML

Mittendrin

23. 10. 2008 von tulek

Hätte mir jemand vor 4 Jahren gesagt, daß ich die neue Boyzone Single toll finde vergöttere, dem hätte ich einen Vogel gezeigt und dann in den Arsch getreten.

Heute würde dieser jemand die Wahrheit sagen…

Ich mach’ mir da ein bisschen Sorgen um mich, andererseits man muss dieses Lied einfach lieben. Und Mattis mag’s auch.

Und meine Musikhistorie ist an solchen Lieblingsliedern nicht arm:

Lieder auf die ich (nach wie vor) gegen den guten Geschmack stehe und die ich mir jederzeit öffentlich auf die Ohren geben würde (Auszug):

Backstreet Boys – Larger Than Life (ganz große Nummer)
Clowns & Helden – Ich liebe Dich (schön waren die 80iger)
John Lennon – Oh Yoko (Salz auf die Wunden aller Beatles Fans, das Lied ist trotzdem fantastisch)
King Africa – La Bomba (ohne Worte)
Marc Almond – Something’s Gotten Hold Of My Heart (unerreicht)
O-Zone – Dragostea Din Tei (dieses Lied ist erstaunlicherweise gesellschaftsfähig, glaube ich)
Toybox – Tarzan & Jane (an dieser Stelle ein fröhliches Hallo an die MNL und insbesondere Major Ursus)
Xavier Naidoo – Sie Sieht Mich Nicht (hart an der Grenze, sehr hart und dann auch noch Xavier …)

Puh, ist das Hardcore oder was? Ich verzichte mal auf die Youtube Links wenn die jemand hintereinander weg durchguckt, was da passieren kann, ui ui ui.

Musik kann so schön sein.

Eine sichere Bank

3. 10. 2008 von tulek

(Die folgende Meinung poste ich losgelöst von meiner roten Socken Gesinnung, konservative Geister sollten in dieser Situation ähnlich denken)
Im globalen Monopoly Geldverkehr rollt der Rubel, mal schnell, mal langsam. Manchmal sind die Banken mit ihren Peseten auf die schnelle Mark aus. Und wenn es nicht genug Geld für die Bänker gibt, dann denken sich Banken geldähnliche Produkte aus und verkaufen diese und das funktioniert so lange bis sich der glückliche Käufer mal echtes Geld zur Hand nimmt und dieses mit seinem geldähnlichen Produkt vergleicht und dann ist aber was los, hallo, gibt das dann einen Rabatz.

Soweit so schlecht, dass Unschuldige mit in den Strudel der Finanzmärkte gerissen werden, mein Gott die Welt ist nunmal böse, das sollten wir allmählich gelernt haben. Das Amerika 700 Milliarden Dollar zusammenkratzt (jetzt wird Geld auch Sonntags und am Sabbat gedruckt, die Montag-Donnerstagmittag Produktion wird direkt in den Irak verschifft, der Rest jetzt demonstrativ auf den Gehsteig der Wallstreet gekippt), ok passt zwar nicht zum Kapitalismus, aber irgendwas muss ja getan werden.

Das jetzt aber Josef “Victory” Ackermann seinen Verstand benützt, um mal wieder Blödsinn zu reden, DAS überrascht nicht, ist aber trotzdem unangenehm.
Denn auch wenn im Deutschen Haus alles toll ist soll der deutsche Staat doch mal wieder regulierend (im falschen Wortsinne gebraucht, lies: spendend und schenkend) eingreifen. Damit die Banken wieder zueinander Vertrauen fassen können (natürlich: mit neuem Spielgeld macht Bank sein viel mehr Spaß). Aber wehe Bankenfusionen werden argwöhnisch beäugt, das geht dann ja gar nicht…

Ich mag ein Kleingeist sein, aber dieses “Lass-mich-in-Ruhe-Staat-ausser-es-geht-mir-ans-Geld-dann-hilf-mir-schnell” ist echt zum Kotzen.

Zum Wochenende …

13. 9. 2008 von tulek

Fitna

2. 4. 2008 von tulek

Ich habe mir Geert Wilders’ Fitna angesehen und meine schlimmen Erwartungen erfüllten sich…

Dieser Film existiert nur aus seiner selbst heraus, es geht Herrn Wilders darum einen Aufreger zu provozieren und das scheint ihm noch nicht einmal gelungen.
Jeder radikale Moslem kann in diesem Film gar keinen Affront sehen, weil er einfach nur krude Koranverse und doofe O-Töne (und -Bilder) aneinanderreiht. Dramaturgisches “Glanzlicht” der abgetrennte Kopf eines “Ungläubigen”. Offensichtlich soll die Angst vor dem Islam mit diesem mageren Material geschürt werden. Selten wurde ein Ziel so grandios verfehlt.

Während Theo van Goghs Kritik künstlerisch und dramaturgisch wertvoll war, ist dieser Versuch sich selbst eine Fatwa aufzuerlegen schon sehr peinlich. Ein bisschen fühle ich mich an die Karikatur erinnert in der Kanzler Dollfuss versucht neben den “großen” Hitler und Mussolini ebenbürtig zu erscheinen… nun die Geschichte sah Dollfuss scheitern und Geert Wilders kann sich zwar weiterhin als Lieblingsfeind aller Rechtgläubigen sehen, aber was da mit soviel PR Tamtam vorbereitet wurde erweist sich als warmes Lüftchen.
Mit dieser Montagetechnik könnte man jedwede erdenkliche Menschengruppe stigmatisieren wollen und würde doch nur auf den Hosenboden fallen.

Ich verzichte mal auf einen Link zum Film, er ist einfach nur schlecht.

Düdeldüüüüü

18. 3. 2008 von tulek

Ich höre seit Tagen ein und dasselbe Lied rauf und runter… es ist wie eine Sucht.

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Osterfeuer

14. 3. 2008 von tulek

Das Osterfeuer der Landjugend Taarstedt wird am Ostersamstag um 20:00 Uhr in Scholderup entfacht.

Warum das im Internet nirgendswo anders zu finden ist…

Protected: Flix

9. 3. 2008 von tulek

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Rainald Grebe in Satrup

8. 3. 2008 von tulek

Gestern verschlug es Sina und mich ins nahe SatrupWikipedia.

Rainald Grebe gab sich die BlößeEhre die norddeutsche Provinz zu besuchen.
Wer das Œuvre Grebes kennt wurde nicht enttäuscht, in einer gelungenen Mischung aus Routine und Improvisation stellte Herr Grebe seine neuestes Soloprogramm “Das Robinson Crusoe Konzert” vor.
Der Brückenschlag zum hiesigen Publikum ward schnell getan, indem der Ton- und der Lichttechniker immer wieder direkt von Herrn Grebe mal mehr oder weniger nett angesprochen wurden (wobei hier die Grenze zwischen Absprache und Spontaneität fliessend war), solidarisierte man sich mal mit der einen oder anderen Seite. Wobei die Technik Herrn Grebe auch wunderschöne Steilvorlagen bot, das reichte vom falsch gesetzten Spot bis hin zu einem Versagen des Funkmikrofons. Diese kleinen Pannen boten Herrn Grebe den Rahmen aus seinem Ablauf auszubrechen, den er trotz seiner Lockerheit und Sich-gern-ablenken-lassens, relativ werktreu folgte, was mich in der Rückschau doch überraschte, da die Performance kein Schema F erkennen liess.
Das Warming-Up wurde in einem fingierten Soundcheck en passant absolviert.

Herr Lindle, das sind jetzt die lauten Stellen, hören Sie Herr Lindle?! Hören Sie?

Frühe Highlights waren das titelgebende Robinson, sowie 30jährige Pärchen.
Die Bandbreite der Lieder reichte von tragischen Balladen Nichtwähler, Lass die Kerne in den Oliven bis hin zur plakativen Sezierung großstädtischen Sozialdünkels Bernd, Wissen ist Macht.
Zum krönenden Abschluss war sich Herr Grebe nicht zu schade 4 Zugaben zu geben, wobei, für mich mit einer der beeindruckendsten Momente, Herr Grebe mit der kurzen Passage “I’m not a jukebox, baby” gleich für Klarheit sorgte, das Publikum ist eben Publikum und nicht Programmredakteur. Zumal hier auch der Ruf nach Liedern der Kapelle der Versöhnung die künstlerische Integrität der “Ein-Mann-Band” Grebe in Frage stellte.

Ein toller Abend mit einem Ausnahmekünstler, Danke Rainald Grebe.
Für alle Nichtkenner eine kleine Kostprobe seines Könnens (allerdings mit der Kapelle der Versöhnung):
Notiz an mich: Konzertkritik ist ein sehr schweres Sujet, üben!

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