Archiv für die Kategorie 'Kultur'
Gestern verschlug es Sina und mich ins nahe Satrup
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Rainald Grebe gab sich die BlößeEhre die norddeutsche Provinz zu besuchen.
Wer das Œuvre Grebes kennt wurde nicht enttäuscht, in einer gelungenen Mischung aus Routine und Improvisation stellte Herr Grebe seine neuestes Soloprogramm “Das Robinson Crusoe Konzert” vor.
Der Brückenschlag zum hiesigen Publikum ward schnell getan, indem der Ton- und der Lichttechniker immer wieder direkt von Herrn Grebe mal mehr oder weniger nett angesprochen wurden (wobei hier die Grenze zwischen Absprache und Spontaneität fliessend war), solidarisierte man sich mal mit der einen oder anderen Seite. Wobei die Technik Herrn Grebe auch wunderschöne Steilvorlagen bot, das reichte vom falsch gesetzten Spot bis hin zu einem Versagen des Funkmikrofons. Diese kleinen Pannen boten Herrn Grebe den Rahmen aus seinem Ablauf auszubrechen, den er trotz seiner Lockerheit und Sich-gern-ablenken-lassens, relativ werktreu folgte, was mich in der Rückschau doch überraschte, da die Performance kein Schema F erkennen liess.
Das Warming-Up wurde in einem fingierten Soundcheck en passant absolviert.
Herr Lindle, das sind jetzt die lauten Stellen, hören Sie Herr Lindle?! Hören Sie?
Frühe Highlights waren das titelgebende Robinson, sowie 30jährige Pärchen.
Die Bandbreite der Lieder reichte von tragischen Balladen Nichtwähler, Lass die Kerne in den Oliven bis hin zur plakativen Sezierung großstädtischen Sozialdünkels Bernd, Wissen ist Macht.
Zum krönenden Abschluss war sich Herr Grebe nicht zu schade 4 Zugaben zu geben, wobei, für mich mit einer der beeindruckendsten Momente, Herr Grebe mit der kurzen Passage “I’m not a jukebox, baby” gleich für Klarheit sorgte, das Publikum ist eben Publikum und nicht Programmredakteur. Zumal hier auch der Ruf nach Liedern der Kapelle der Versöhnung die künstlerische Integrität der “Ein-Mann-Band” Grebe in Frage stellte.
Ein toller Abend mit einem Ausnahmekünstler, Danke Rainald Grebe. Read the rest of this entry »
Für alle Nichtkenner eine kleine Kostprobe seines Könnens (allerdings mit der Kapelle der Versöhnung):
Notiz an mich: Konzertkritik ist ein sehr schweres Sujet, üben!
Die Tatsache, daß von Anfang Mai bis Ende September die Taarstedter Straßenbeleuchtung NIE leuchtet, liegt in der Vermeidung unnötiger Touristenanziehung begründet. Denke ich mal…
Dr. Frankenstein kam erst auf die geniale Idee, einen neuen Menschen aus gebrauchten Teilen zu konstruieren, nachdem er als Jugendlicher Schnecken hat über Rasierklingen kriechen lassen.
Was bei mir wiederum die Frage aufwirft welch’ krankes Hirn ein Mann der Wissenschaft haben muss, um Schnecken spasseshalber über allerhand gefährliches Schleimen zu lassen …
Liebe Kinder,
Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein …
Es wird wohl keinen Abschluss der Trilogie geben, Herr Paolini hat (lt. deutschem Verlag) das Handtuch geworfen
und so wird’s in absehbarer Zeit nichts mit einem Teil 3 …
Internistin, die ~en,
Eine I. verbindet zwei Computer mittels einer -> Stecktafel und dazu passenden -> Steckern. Vgl. Telefonistin
Zum neuen Konzept gehört unter anderem ein breiteres Musikangebot. Neben Techno wird jetzt auch Elektro-Pop, House, Trance, Minimal, Progressive und Drum’n'Bass gespielt.
Ui, völlig andere Musik, die da jetzt geboten wird.
Ist eine Enttäuschung groß, ist man einer Mogelpackung aufgesessen oder entsprach das Ebay-Bild nicht dem gelieferten Artikel, dann kann man diese Enttäuschung schlicht und einfach mit der Sentenz Ist das pupig. artikulieren und auf meiner Seite große Heiterkeit auslösen.
Jetzt ist hier aber die Diskussion entbrannt, ob pupig getippt genauso lustig ist, oder ob das Ganze ein typischer Da-muss-man-wohl-dabeigewesen-sein-Fall ist. was sagt das Publikum?
Pupig![]()
Achtung! Es kommt mal wieder Content
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Auf dem Heimweg von der ungeliebten Arbeit habe ich immer einen Fußweg zu bewältigen (hin zur Arbeit übrigens auch, aber andersrum) und während ich meine 1000 Schritte tu’ habe ich Zeit über Gott und die Welt nachzudenken.
Und heute habe ich mit einigen hastigen Gedanken das Schreckgespenst Globalisierung mal eben im Vorbeigehen (Grüße aus Kalau
) tot gemacht, vernichtet, den Wind aus den Segeln genommen. Das Thema ist doch schon fast durch in hundert Jahren, maximal hundertfünfzig Jahren wird niemand mehr wissen warum wir so einen Wind darum gemacht haben/machen, weil der Iran uns alle in einen Atomkrieg gebombt hat und die Menschheit vom Antlitz der Erde getilgt istalle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Nehmen wir das Beispiel China, Werkbank der Welt, dort werden die Arbeitsbedingungen, Lohnentwicklung und Qualifikation(en) auch Stück für Stück besser, viele Billiglohnländer durchleben doch gerade das, was good ol’ Europe und god’s own country vor 200 Jahren vorweisen konnten: die industrielle Revolution. Natürlich arbeiten momentan viele Menschen in vielen Teilen dieser Welt für kargen Lohn und unter schlimmen Bedingungen, aber auch dort werden sich die Arbeitnehmer irgendwann stark genug fühlen bessere (und damit teurere) Arbeitsbedingungen einzufordern, natürlich haben die Landflüchtlinge keine Qualifikation um aufzubegehren und wenn warten die nächsten Landeier, aber dieser ganze Prozess ist doch endlich. Es ist jetzt gerade nunmal so, daß es Länder gibt in denen man für’n Appel und ‘n Ei schuftet, aber das ist der Ist-Zustand, historisch betrachtet eine kurze Periode, später wird sich das Ganze nivellieren, wahrscheinlich zu unseren Ungunsten, aber Homogenität wird wieder hergestellt werden. Und darum muss ich keine Angst vor der Globalisierung haben, in 2-4 Generationen ist diese ganze Diskussion hinfällig. Ich sage nicht, daß wir noch eine Entschärfung des Konflikts erleben, aber unsere Kinder und Kindeskinder. Und es wird schneller gehen als die Zeitspanne von der ersten Dampfmaschine bis zu Bismarcks sozialen Reformen, natürlich rücken dann bestimmt afrikanische Staaten als Billiglohnländer nach, aber mit dem Anfang dieser Diskussion ist ein Ende in Sicht und ich bin jetzt zuhause.
Globalisierung![]()

© Randy Weizenkeim
Hier mal der Hinweis auf Randy Weizenkeims uninteressantes Magazin, welches auf den schönen Namen KrikelKrakelPlanet hört.
Faszinierende Kaleidoskope genialischen Schaffens sind dort zu bewundern.
KrikelKrakelPlanet![]()

