Archiv für die Kategorie 'Kultur'

Globalisierung

16. 3. 2006 von tulek

Achtung! Es kommt mal wieder Content ;) .
Auf dem Heimweg von der ungeliebten Arbeit habe ich immer einen Fußweg zu bewältigen (hin zur Arbeit übrigens auch, aber andersrum) und während ich meine 1000 Schritte tu’ habe ich Zeit über Gott und die Welt nachzudenken.
Und heute habe ich mit einigen hastigen Gedanken das Schreckgespenst Globalisierung mal eben im Vorbeigehen (Grüße aus KalauWikipedia) tot gemacht, vernichtet, den Wind aus den Segeln genommen. Das Thema ist doch schon fast durch in hundert Jahren, maximal hundertfünfzig Jahren wird niemand mehr wissen warum wir so einen Wind darum gemacht haben/machen, weil der Iran uns alle in einen Atomkrieg gebombt hat und die Menschheit vom Antlitz der Erde getilgt istalle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Nehmen wir das Beispiel China, Werkbank der Welt, dort werden die Arbeitsbedingungen, Lohnentwicklung und Qualifikation(en) auch Stück für Stück besser, viele Billiglohnländer durchleben doch gerade das, was good ol’ Europe und god’s own country vor 200 Jahren vorweisen konnten: die industrielle Revolution. Natürlich arbeiten momentan viele Menschen in vielen Teilen dieser Welt für kargen Lohn und unter schlimmen Bedingungen, aber auch dort werden sich die Arbeitnehmer irgendwann stark genug fühlen bessere (und damit teurere) Arbeitsbedingungen einzufordern, natürlich haben die Landflüchtlinge keine Qualifikation um aufzubegehren und wenn warten die nächsten Landeier, aber dieser ganze Prozess ist doch endlich. Es ist jetzt gerade nunmal so, daß es Länder gibt in denen man für’n Appel und ‘n Ei schuftet, aber das ist der Ist-Zustand, historisch betrachtet eine kurze Periode, später wird sich das Ganze nivellieren, wahrscheinlich zu unseren Ungunsten, aber Homogenität wird wieder hergestellt werden. Und darum muss ich keine Angst vor der Globalisierung haben, in 2-4 Generationen ist diese ganze Diskussion hinfällig. Ich sage nicht, daß wir noch eine Entschärfung des Konflikts erleben, aber unsere Kinder und Kindeskinder. Und es wird schneller gehen als die Zeitspanne von der ersten Dampfmaschine bis zu Bismarcks sozialen Reformen, natürlich rücken dann bestimmt afrikanische Staaten als Billiglohnländer nach, aber mit dem Anfang dieser Diskussion ist ein Ende in Sicht und ich bin jetzt zuhause.
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Empfehlung

14. 3. 2006 von tulek


 © Randy Weizenkeim
Hier mal der Hinweis auf Randy Weizenkeims uninteressantes Magazin, welches auf den schönen Namen KrikelKrakelPlanet hört.
Faszinierende Kaleidoskope genialischen Schaffens sind dort zu bewundern.
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Demontage

1. 3. 2006 von tulek

Ich mag das Œuvre der Beatles, halte sie und es aber nicht für so unantastbar und deshalb kann ich mich auch über Mash Ups und Coverversionen freuen, die Beatlestitel zum Inhalt haben.
Ein schönes Beispiel war zum Beispiel das Grey Album welches DJ Danger Mouse aus Jay-Zs Black Album und dem White Album der Beatles gebastelt hat.
Und ich nutze die Gelegenheit an dieser Stelle auf zwei aktuelle, meiner Meinung nach sehr gelungene, Projekte hinzuweisen:

  • Let It Beast
    The Beatles treffen auf die Beastie Boys
  • Beatallica
    Beatles Klassiker im Metalsound

Man kann die Beständigkeit und Zeitlosigkeit dieser Kreationen anzweifeln, keine Frage, aber man sieht und hört auch, daß sich die Musik der Beatles weiterentwickeln kann.
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Schönen Valentinstag…

14. 2. 2006 von tulek

… Euch allen, mögen die Umsätze der Floristen die restliche Konjunktur in ungeahnte Höhen treiben.
Blumen für die Dame
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Dankbarkeit

7. 2. 2006 von tulek

Ohne die Schnippsel in meinen Kleidungsstücken wüsste ich ja gar nicht wie rum ich mich anziehen soll.
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Kinderkram

5. 2. 2006 von tulek

Meine Güte, da veröffentlicht ein dänisches Käseblatt ein paar dämliche Karikaturen, von denen ich höchstens eine gelungen finde, die islamische Welt fühlt sich mal wieder auf das Übelste beleidigt, die halbe Weltpresse druckt den Schund nach und Dänemark ist gerade Anschlagsziel Nummer 1.
Geht’s noch? Diese Bildchen haben diesen ganzen Rummel nicht verdient, ja sie sind platt und ja sie bedienen sich mittelalterlichster Vorurteile, aber sich dermassen darüber zu elaborieren?
Jetzt lese ich überall, wo Meinungsfreiheit falsch verstanden wird, krude Solidaritätsbekundungen für Dänemark und viele Menschen nutzen diese Welle um sich in ihren Vorurteilen dem Islam gegenüber bestätigt zu fühlen, eine schlimme Mischung. Die doofen Bildchen sind nicht das Problem, sondern die Folgen. Intoleranz, Hass und der Wunsch nach einem simplen Gut/Böse Weltbild herrschen jetzt bei uns Kreuzrittern, aber auch bei den Muslimen.
Denkt denn niemand an die Verhältnismässigkeit? Unterschiedlichste Nationen beleidigen sich fast täglich ohne daß so eine überzogene Reaktion erfolgt, wenn sich die Amerikaner, jedesmal wenn eine amerikanische Flagge verbrannt wird, düpiert fühlen sollten, wäre das eine Vollzeitbeschäftigung für das Volk. Wieviele Karikaturen gibt es über die katholische Kirche und auch da wird wenig reagiert. Nehmt doch nicht immer alles persönlich. Jeder Mensch ist eine Persönlichkeit und erst dann Angehöriger irgendeiner Gruppe, nehmt das doch mal zur Kenntnis. Sturköpfe.
Jesus
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Zarah Leander

4. 2. 2006 von tulek

Ist groß ganz groß.
Trotz Vereinnahmung durch den Anstreicher und dessen Radio. Und Davon geht die Welt nicht unter erzeugt bei mir immer eine Gänsehaut, wenn ich dieses Lied höre muss ich immer an die Doppeldeutigkeit zerbrochene Liebe/zerbombte Städte denken und dieser beschwingte Walzertakt in diesen dunklen Zeiten, grandios. Lili Marleen ist dagegen als Kriegsschlager überschätzt, auch wenn das Lied auf allen Seiten das Lied der Sehnsucht war, ist Zarah Leander Lale Andersen aber sowas von überlegen…
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Sudoku

25. 1. 2006 von tulek

Ein müdes Lächeln hatte ich immer aufgesetzt, wenn ich von den süchtigmachenden Qualitäten des neuesten Kopfnuss-Krachers SudokuWikipedia las/hörte, da aber mein Vater mir Weihnachten stolz erzählte, daß er sein erstes Sudoku Rätsel erfolgreich gelöst hätte musste ich nachziehen, denn das ist Teil der uralten Vater-Sohn-RivalitätKumpanei.
Also schnappte ich mir, trotz einer tief sitzenden Abneigung gegen Zahlen und Spielchen mit selbigen (ein Dank geht an dieser Stelle an fast alle meine Mathelehrer), so ein Quadrat und legte los … und das macht wirklich Spaß und ist weniger mathelastig als befürchtet.
Probiert’s mal aus, ist ein toller Zeitvertreib und hilft Alzheimer und ähnliches zu vermeiden (will sagen: hält den Geist jung).
Hier kann man online spielen, aber ich Dummerchen brauche Zettel und Stift dafür, da ich so viele Zahlen schlecht im Kopf umherwälzen kann (mein Geist ist also schon leicht angealtert und angealtert ist kein Wort, liebe Dudenredaktion, ich schenke es Euch:
an|al|tern ungebräuchliches Wort für in die Jahre kommen (wird nur von tulek benutzt); vgl. Analterung;
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Badezimmer Tips 2

10. 1. 2006 von tulek

Das Nach-dem-Zähneputzen-und-oder-Gurgeln-Wasser einfach ins Klo spucken, das spart den WC-Stein.
Hier noch ein Tip (alt!)
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Weihnachten & so

23. 12. 2005 von tulek

Wenn ich eine Sache an Weihnachten vermisse, dann ist es diese nicht auszuhaltende Spannung, die man als Kind Tage vor Weihnachten und insbesondere die letzten Stunden vor der Bescherung durchlebt. Man wusste nichts mit sich anzufangen und sämtliche Uhren im Haus schienen stehengeblieben zu sein.
Irgendwann verlor sich diese Ungeduld und damit ging ein Stück Weihnachtszauber verloren, ich freue mich noch immer auf Weihnachten und insbesondere das sich immer Wiederholende macht mir Freude an diesen Tagen: die Diskussion ob vor der Bescherung wirklich der Abwasch gemacht werden muss – wobei mittlerweile der Geschirrspüler diese obsolet macht -, das feierliche Zwielicht in der guten Stube, die Diskussion um plattdeutsche Weihnachtsmusik (oder nicht) – wobei ich mittlerweile wohl auf Seiten meiner Mama stehe und die Godewind Weihnachtsdoppel-CD befürworte -, die bange Frage ob die – in allerletzter Minute besorgten – Weihnachtsgeschenke gut ankommen, die hemmungslose Völlerei, das Einheizen der Stube mit den größten Holzstücken, die noch in den Ofen passen, die Ente bei Oma …
Weihnachten ist bei uns nie religiös geprägt gewesen und wir haben es wohl schon immer als Konsumfest zelebriert, aber wichtiger als diese Ausrichtung war einfach das Zusammensitzen die Freude aller Beteiligten an diesem Abend. Durchatmen, Spiele spielen, Geschenke ausprobieren und miteinander innehalten so kurz vor einem neuen Jahr, das ist für mich Weihnachten. Ich verstehe Weihnachtsverweigerer nicht, sicherlich, man setzt sich in der Vorweihnachtszeit viel Stress aus, doch muss es einen Gegenpol zu der Geruhsamkeit an Heiligabend geben.
Mir persönlich würde ein Jahr ohne Weihnachten keine Freude machen und in diesem Sinne der eindeutigen Bejahung des Kommerzes und der Feierlichkeit wünsche ich meiner handvoll Leser(innen) ein schönes Weihnachtsfest, ich verabschiede mich in eine kurze Pause und bin am 28.12.2005 wieder für Euch da.
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