Archiv für die Kategorie 'Leben'

Mens sana in corpore sano

30. 3. 2006 von tulek

Mein linkes Knie spinnt, das ist wohl das Alter und bald wird wahrscheinlich mein Unterschenkel abfallen.
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Zahnarztermin

27. 3. 2006 von tulek

Weiter geht’s…
Nachtrag:…geht’s erst morgen, denn der werte Herr Zahnarzt hat sich den Fuss verknackst, so ein PechGlück.
Galgenfrist noch einmal verlängert.
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Globalisierung

16. 3. 2006 von tulek

Achtung! Es kommt mal wieder Content ;).
Auf dem Heimweg von der ungeliebten Arbeit habe ich immer einen Fußweg zu bewältigen (hin zur Arbeit übrigens auch, aber andersrum) und während ich meine 1000 Schritte tu’ habe ich Zeit über Gott und die Welt nachzudenken.
Und heute habe ich mit einigen hastigen Gedanken das Schreckgespenst Globalisierung mal eben im Vorbeigehen (Grüße aus KalauWikipedia) tot gemacht, vernichtet, den Wind aus den Segeln genommen. Das Thema ist doch schon fast durch in hundert Jahren, maximal hundertfünfzig Jahren wird niemand mehr wissen warum wir so einen Wind darum gemacht haben/machen, weil der Iran uns alle in einen Atomkrieg gebombt hat und die Menschheit vom Antlitz der Erde getilgt istalle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Nehmen wir das Beispiel China, Werkbank der Welt, dort werden die Arbeitsbedingungen, Lohnentwicklung und Qualifikation(en) auch Stück für Stück besser, viele Billiglohnländer durchleben doch gerade das, was good ol’ Europe und god’s own country vor 200 Jahren vorweisen konnten: die industrielle Revolution. Natürlich arbeiten momentan viele Menschen in vielen Teilen dieser Welt für kargen Lohn und unter schlimmen Bedingungen, aber auch dort werden sich die Arbeitnehmer irgendwann stark genug fühlen bessere (und damit teurere) Arbeitsbedingungen einzufordern, natürlich haben die Landflüchtlinge keine Qualifikation um aufzubegehren und wenn warten die nächsten Landeier, aber dieser ganze Prozess ist doch endlich. Es ist jetzt gerade nunmal so, daß es Länder gibt in denen man für’n Appel und ‘n Ei schuftet, aber das ist der Ist-Zustand, historisch betrachtet eine kurze Periode, später wird sich das Ganze nivellieren, wahrscheinlich zu unseren Ungunsten, aber Homogenität wird wieder hergestellt werden. Und darum muss ich keine Angst vor der Globalisierung haben, in 2-4 Generationen ist diese ganze Diskussion hinfällig. Ich sage nicht, daß wir noch eine Entschärfung des Konflikts erleben, aber unsere Kinder und Kindeskinder. Und es wird schneller gehen als die Zeitspanne von der ersten Dampfmaschine bis zu Bismarcks sozialen Reformen, natürlich rücken dann bestimmt afrikanische Staaten als Billiglohnländer nach, aber mit dem Anfang dieser Diskussion ist ein Ende in Sicht und ich bin jetzt zuhause.
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Wurzelbehandlung²

15. 3. 2006 von tulek

Wer, wie ich, schon die eine oder andere Wurzel mit Hilfe kleiner spitzer Nadeln tötenbehandeln liess, der weiß, daß der Zahnarzt zum Abschluss ein äußerst übel schmeckendes Medikament in den Zahn schütteteinbringt und dann macht er da so ‘ne provisorische Füllung obendruff und die fällt dann sehr verlässlich 2 Tage nach der Behandlung/2 Wochen vor dem nächsten Termin (kommt darauf an, was eher eintrifft) ab. Der Prozess des Abfallens und unwillkürlichen Verschluckens ist noch nicht gekommen, was einerseits an der einseitigen Benutzung meiner Zahnreihen (aus Fehlern gelernt!) liegt, andererseits pures Glück sein kann. Nur dummerweise ist meine Füllung wohl porös, auf jeden Fall schwappen alle x Minuten (x = Zahl zwischen 0,5 und 2 Minuten) gefühlte 7 Liter von dem Sappschwichtigen Medikament auf meine Zunge und hinterlassen dort einen äußerst häßlichen Geschmack, den ich gar nicht beschreiben kann, auf jeden Fall schmecken Kieselsäure und ein anderes Medikament zum Töten der Zahnwurzel erheblich besser als die Brühe, die mich im Moment wünschen lassen kräftig erbrochen zu haben, denn der Geschmack danach ist eine Wohltat im Vergleich zum Geschmack den ich gerade im Mund habe. Auch ein Novum für mich: dieser Geschmack hat mich heute nacht um 4 Uhr geweckt, ich bin schon wegen allem möglichen unsanft aus dem Schlaf gerissen worden, aber ein geschmacksbedingtes Erwachen war bisher nicht darunter, Ihr seht ich rocke richtig!
Hier ist die Kategorie intern zwar zweckentfremdet aber sehr passend.
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Frühling

14. 3. 2006 von tulek

Gegen den Schnee hatte ich wirklich nichts, aber diese Schweinekälte im März, die nervt mich wirklich, obschon die Bauernregel besagt:

Der März soll kommen wie ein Wolf und gehen wie ein Lamm.

Ich will jetzt auch Frühling mit allem Pipapo und warm soll es bitteschön werden und die Sonne soll auch scheinen…
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Wurzelbehandlung

13. 3. 2006 von tulek

Heute um 12:30 Uhr.
Da sage mal jemand mein Leben würde nicht rocken.
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Takt

11. 3. 2006 von tulek

Als Verkäufer ist man eigentlich auf viele Kunden vorbereitet. Vom Kunden mit der Angst vor Duschen und Deodorants, dem ewigen Rechthaber und Besserwisser, dem Choleriker, dem Ungeduldigen … allen weiß man auf Augenhöhe zu begegnen. Kommt jetzt aber ein älterer Herr mit nur einem Arm auf einen zu und erkundigt sich nach einem recht schweren und unhandlichen Benzinfreischneider und möchte diesen doch mal in der Hand halten und er dann doch merkt, daß bei allem Bemühen dieser nicht mit einem Arm zu handhaben ist und er dann noch ein trauriges “Ich mach’ ja vieles selber, aber das ist doch ein bisschen schwer.” von sich gibt und davontrottet, dann muss man schlucken und ist ebenfalls traurig, daß das Schicksal diesem Tapferen auch noch Steine in den Weg legt.
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Hohe Tiere

28. 2. 2006 von tulek

Am Arbeitsplatz meiner Wahl kam es gestern zu einer hochnotpeinlichen Überprüfung unserer Regalaufbauten, Warenpräsentation, Preisauszeichnung, usw., extra zu diesem Zweck reisten zwei Unsymphaten aus der Firmenzentrale an und wenn ich Unsymphaten schreibe meine ich eigentlich gestriegelte Theoretiker, die niemals in ihrer Karriere nur ein Regal bestückt haben und auch noch nichts von der Tatsache wissen, daß Kunden mitunter Artikel aus dem Regal nehmen und an anderer Stelle wieder ablegen.
Obacht, es folgt ein längeres Traktat!

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Words, don’t come easy

23. 2. 2006 von tulek

So traurig es ist, aber wir alle müssen uns die Tatsache eingestehen, daß in meinem Leben gerade ein bisschen die Monotonie das Zepter schwingt. Und das macht sie durchaus erfolgreich, ein bisschen selbstverschuldet, aber darauf gehe ich an dieser Stelle mal nicht ein, ansonsten, da bin ich mir sicher, könnte ich das Augenrollen hören.
Um Euch aber nicht damit zu langweilen wie doofinspirationslos ich bin, werde ich einen Schwank aus meiner Schulzeit präsentieren:
Zu Zeiten meines Mittelstufenbesuchs an der Lehranstalt meiner Wahl ward uns Schülern ein großer Heroe der Bundespolitik ins Haus gezaubert, der uns seine Erlebnisse zum Thema Nationalsozialismus näher bringen sollte. Wenn ich mich recht erinnere war es Gerhard StoltenbergWikipedia und sämtliche anwesende Geschichtslehrer sagten wir könnten am Ende des Vortrages gern Fragen stellen aber keine politischen! Es war klug vom Lehrkörper dies im Vorfeld anzukündigen, denn so konnten die Streber schonmal über die beifallbringende Mörderfrage sinnieren.
Der Vortrag ist zu Ende müdesergriffenes Schweigen im Publikum, aufrüttelnde Worte der Lehrer folgen nun doch bitte Fragen zu stellen, wo man uns doch einen so wichtigen Zeitzeugen engagiert hat. Keiner hat natürlich Lust sich mit den Großen zu unterhalten, doch da: in der ersten Reihe rechts eine Meldung - natürlich der oberuncoole Sohn des Mathematiklehrers aus Sextazeiten meldet sich, na jetzt kommt wohl die Mörderfrage:
Und ich zitiere jetzt wortwörtlich, denn diese bescheuerte Einleitungsfloskel ist mir als die allerübelste Floskel aller Zeiten im Gedächtnis geblieben

Ich und meine Freunde von der Jungen Union fragen uns warum -insert here: damals aktuellen Politikskandal-

  • Uh, beim Gast verschissen (der aber leider Gottes darauf einging, da er der gleichen unseligen Partei angehörte, wie der Fragensteller und Politiker profilieren sich nun mal gern)
  • unten durch beim Lehrkörper (aber nicht ganz, schliesslich ist’s ein Lehrerkind)
  • Aber bei den Schülern, zumindest bei mir, war er sowas von gesellschaftlich tot (war er vorher auch schon weil -> Lehrerkind)

Zusammengefasst: Er hatte nichts zu verlieren und wie sonst hätte er sich besser politisch outen können?
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Waschmaschinen und Socken

16. 2. 2006 von tulek

Nach fast einem Jahr selber Wäsche waschen fällt mir immer mehr das Phänomen auf, daß ich eine Anzahl n Socken in die Waschmaschine gebe, aber später beim Zusammenlegen nur eine Menge n-x vorfinde, wobei x mittlerweile die Mächtigkeit 6 besitzt.
Hallo, liebe Socken, kommt zurück, eure Zwillingsgeschwister vermissen euch doch!
Ich habe auch schon überlegt, daß ich nicht immer sorgfältig genug darauf achte, daß die Bestrumpfung paarweise in der Maschine landet, aber selbst dann müsste doch nach einer gewissen Anzahl Wäschen das eine oder andere Gegenstück wieder auftauchen, oder? Mysteriös das Ganze … sehr mysteriös.
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