Archiv für die Kategorie 'Leben'

Auf dem Weg zum Nobelpreis

2. 5. 2007 von tulek

Dr. Frankenstein kam erst auf die geniale Idee, einen neuen Menschen aus gebrauchten Teilen zu konstruieren, nachdem er als Jugendlicher Schnecken hat über Rasierklingen kriechen lassen.
Was bei mir wiederum die Frage aufwirft welch’ krankes Hirn ein Mann der Wissenschaft haben muss, um Schnecken spasseshalber über allerhand gefährliches Schleimen zu lassen …

Und wenn ich nicht hier bin

24. 5. 2006 von tulek

Bin ich vermutlich ganz woanders oder im Stau.
Meine Zeit im Land der Schwaben nähert sich dem definitiven Ende und auch wenn ich in dieser Hinsicht jetzt Erleichterung verspüre ist das was vor uns liegt noch hart genug.
In den letzten Tagen und Wochen ist es auf dieser Seite eher still gewesen und nicht unbedingt aus freien Stücken heraus. Aber es ist doch einiges an Laufereien und Arbeiten angefallen, die Vorrang genossen haben, da das echte Leben immer noch wichtiger ist als das Virtuelle.
Ich freue mich darauf in den Norden zu düsen und unserem zukünftigen Heim zu Gemütlichkeit zu verhelfen. Noch mehr freue ich mich mal wieder alle meine Freunde auf einen Haufen zu sehen, das wird rocken Jungs (und Mareile ;) ).
Ich hab’ hier lang genug ausgehalten, nirgends ist’s so schön wie im Norden.
Haltet die Ohren steif und wenn ihr denkt es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Ich habe fertig

17. 5. 2006 von tulek

So,
Nu’ is’ Schicht im Schacht. Kein malochen bei OBI mehr. Jetzt freue ich mich auf den Umzug und die Rückkehr an die geistige Tankstelle meiner Wahl.
Technorati, Technorati

Hartz IV

9. 5. 2006 von tulek

Toll,
jetzt darf ich für einen Monat Arbeitslosigkeit einen Hartz IV Antrag ausfüllen und alles mögliche an Papieren anschleppen. Doof.

Tschernobyl

23. 4. 2006 von tulek

Der Himmel ist so hoch, ich will noch nicht unter die Erde.

sagte eine 80-jährige RussinUkrainerin, die mittlerweile wieder in der Sperrzone lebt und nur von den Behörden in Ruhe gelassen werden will und, wie sie selbst sagt, in Ruhe ihr Leben zu Ende leben will.

Wissenswoche

10. 4. 2006 von tulek

Ich weiß was.
Als Kind konnte ich nie die Faszination verstehen, die Kekse auf das Krümelmonster haben. Auch in vielen Comics, Zeichentrickserien und mitunter auch Realfilmen amerikanischer Herkunft wird oft das Cookie-Jar als Ziel gewiefter Strategien, plumper Zugriffe und genialen Verkleidungen porträtiert.
In meinen Erinnerungen wird niemals der Aufbewahrungsort der häuslichen Schokoladenvorräte Ziel solcher Begehrlichkeiten, Schokolade scheint damit nicht auf einer nicht-vor-dem-Essen-Tabuliste zu stehen. Denkt man daß konsequent zu Ende ist damit wohl eindeutig der Grund für die Häufung von AdipositasWikipedia erkrankten Amerikanern zu suchen.
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Mens sana in corpore sano

30. 3. 2006 von tulek

Mein linkes Knie spinnt, das ist wohl das Alter und bald wird wahrscheinlich mein Unterschenkel abfallen.
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Zahnarztermin

27. 3. 2006 von tulek

Weiter geht’s…
Nachtrag:…geht’s erst morgen, denn der werte Herr Zahnarzt hat sich den Fuss verknackst, so ein PechGlück.
Galgenfrist noch einmal verlängert.
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Globalisierung

16. 3. 2006 von tulek

Achtung! Es kommt mal wieder Content ;) .
Auf dem Heimweg von der ungeliebten Arbeit habe ich immer einen Fußweg zu bewältigen (hin zur Arbeit übrigens auch, aber andersrum) und während ich meine 1000 Schritte tu’ habe ich Zeit über Gott und die Welt nachzudenken.
Und heute habe ich mit einigen hastigen Gedanken das Schreckgespenst Globalisierung mal eben im Vorbeigehen (Grüße aus KalauWikipedia) tot gemacht, vernichtet, den Wind aus den Segeln genommen. Das Thema ist doch schon fast durch in hundert Jahren, maximal hundertfünfzig Jahren wird niemand mehr wissen warum wir so einen Wind darum gemacht haben/machen, weil der Iran uns alle in einen Atomkrieg gebombt hat und die Menschheit vom Antlitz der Erde getilgt istalle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Nehmen wir das Beispiel China, Werkbank der Welt, dort werden die Arbeitsbedingungen, Lohnentwicklung und Qualifikation(en) auch Stück für Stück besser, viele Billiglohnländer durchleben doch gerade das, was good ol’ Europe und god’s own country vor 200 Jahren vorweisen konnten: die industrielle Revolution. Natürlich arbeiten momentan viele Menschen in vielen Teilen dieser Welt für kargen Lohn und unter schlimmen Bedingungen, aber auch dort werden sich die Arbeitnehmer irgendwann stark genug fühlen bessere (und damit teurere) Arbeitsbedingungen einzufordern, natürlich haben die Landflüchtlinge keine Qualifikation um aufzubegehren und wenn warten die nächsten Landeier, aber dieser ganze Prozess ist doch endlich. Es ist jetzt gerade nunmal so, daß es Länder gibt in denen man für’n Appel und ‘n Ei schuftet, aber das ist der Ist-Zustand, historisch betrachtet eine kurze Periode, später wird sich das Ganze nivellieren, wahrscheinlich zu unseren Ungunsten, aber Homogenität wird wieder hergestellt werden. Und darum muss ich keine Angst vor der Globalisierung haben, in 2-4 Generationen ist diese ganze Diskussion hinfällig. Ich sage nicht, daß wir noch eine Entschärfung des Konflikts erleben, aber unsere Kinder und Kindeskinder. Und es wird schneller gehen als die Zeitspanne von der ersten Dampfmaschine bis zu Bismarcks sozialen Reformen, natürlich rücken dann bestimmt afrikanische Staaten als Billiglohnländer nach, aber mit dem Anfang dieser Diskussion ist ein Ende in Sicht und ich bin jetzt zuhause.
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Wurzelbehandlung²

15. 3. 2006 von tulek

Wer, wie ich, schon die eine oder andere Wurzel mit Hilfe kleiner spitzer Nadeln tötenbehandeln liess, der weiß, daß der Zahnarzt zum Abschluss ein äußerst übel schmeckendes Medikament in den Zahn schütteteinbringt und dann macht er da so ‘ne provisorische Füllung obendruff und die fällt dann sehr verlässlich 2 Tage nach der Behandlung/2 Wochen vor dem nächsten Termin (kommt darauf an, was eher eintrifft) ab. Der Prozess des Abfallens und unwillkürlichen Verschluckens ist noch nicht gekommen, was einerseits an der einseitigen Benutzung meiner Zahnreihen (aus Fehlern gelernt!) liegt, andererseits pures Glück sein kann. Nur dummerweise ist meine Füllung wohl porös, auf jeden Fall schwappen alle x Minuten (x = Zahl zwischen 0,5 und 2 Minuten) gefühlte 7 Liter von dem Sappschwichtigen Medikament auf meine Zunge und hinterlassen dort einen äußerst häßlichen Geschmack, den ich gar nicht beschreiben kann, auf jeden Fall schmecken Kieselsäure und ein anderes Medikament zum Töten der Zahnwurzel erheblich besser als die Brühe, die mich im Moment wünschen lassen kräftig erbrochen zu haben, denn der Geschmack danach ist eine Wohltat im Vergleich zum Geschmack den ich gerade im Mund habe. Auch ein Novum für mich: dieser Geschmack hat mich heute nacht um 4 Uhr geweckt, ich bin schon wegen allem möglichen unsanft aus dem Schlaf gerissen worden, aber ein geschmacksbedingtes Erwachen war bisher nicht darunter, Ihr seht ich rocke richtig!
Hier ist die Kategorie intern zwar zweckentfremdet aber sehr passend.
Technorati, Technorati