Archiv für die Kategorie 'Ohrenzeuge'

Pupig

18. 3. 2006 von tulek

Ist eine Enttäuschung groß, ist man einer Mogelpackung aufgesessen oder entsprach das Ebay-Bild nicht dem gelieferten Artikel, dann kann man diese Enttäuschung schlicht und einfach mit der Sentenz Ist das pupig. artikulieren und auf meiner Seite große Heiterkeit auslösen.
Jetzt ist hier aber die Diskussion entbrannt, ob pupig getippt genauso lustig ist, oder ob das Ganze ein typischer Da-muss-man-wohl-dabeigewesen-sein-Fall ist. was sagt das Publikum?
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Words, don’t come easy

23. 2. 2006 von tulek

So traurig es ist, aber wir alle müssen uns die Tatsache eingestehen, daß in meinem Leben gerade ein bisschen die Monotonie das Zepter schwingt. Und das macht sie durchaus erfolgreich, ein bisschen selbstverschuldet, aber darauf gehe ich an dieser Stelle mal nicht ein, ansonsten, da bin ich mir sicher, könnte ich das Augenrollen hören.
Um Euch aber nicht damit zu langweilen wie doofinspirationslos ich bin, werde ich einen Schwank aus meiner Schulzeit präsentieren:
Zu Zeiten meines Mittelstufenbesuchs an der Lehranstalt meiner Wahl ward uns Schülern ein großer Heroe der Bundespolitik ins Haus gezaubert, der uns seine Erlebnisse zum Thema Nationalsozialismus näher bringen sollte. Wenn ich mich recht erinnere war es Gerhard StoltenbergWikipedia und sämtliche anwesende Geschichtslehrer sagten wir könnten am Ende des Vortrages gern Fragen stellen aber keine politischen! Es war klug vom Lehrkörper dies im Vorfeld anzukündigen, denn so konnten die Streber schonmal über die beifallbringende Mörderfrage sinnieren.
Der Vortrag ist zu Ende müdesergriffenes Schweigen im Publikum, aufrüttelnde Worte der Lehrer folgen nun doch bitte Fragen zu stellen, wo man uns doch einen so wichtigen Zeitzeugen engagiert hat. Keiner hat natürlich Lust sich mit den Großen zu unterhalten, doch da: in der ersten Reihe rechts eine Meldung - natürlich der oberuncoole Sohn des Mathematiklehrers aus Sextazeiten meldet sich, na jetzt kommt wohl die Mörderfrage:
Und ich zitiere jetzt wortwörtlich, denn diese bescheuerte Einleitungsfloskel ist mir als die allerübelste Floskel aller Zeiten im Gedächtnis geblieben

Ich und meine Freunde von der Jungen Union fragen uns warum -insert here: damals aktuellen Politikskandal-

  • Uh, beim Gast verschissen (der aber leider Gottes darauf einging, da er der gleichen unseligen Partei angehörte, wie der Fragensteller und Politiker profilieren sich nun mal gern)
  • unten durch beim Lehrkörper (aber nicht ganz, schliesslich ist’s ein Lehrerkind)
  • Aber bei den Schülern, zumindest bei mir, war er sowas von gesellschaftlich tot (war er vorher auch schon weil -> Lehrerkind)

Zusammengefasst: Er hatte nichts zu verlieren und wie sonst hätte er sich besser politisch outen können?
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Zarah Leander

4. 2. 2006 von tulek

Ist groß ganz groß.
Trotz Vereinnahmung durch den Anstreicher und dessen Radio. Und Davon geht die Welt nicht unter erzeugt bei mir immer eine Gänsehaut, wenn ich dieses Lied höre muss ich immer an die Doppeldeutigkeit zerbrochene Liebe/zerbombte Städte denken und dieser beschwingte Walzertakt in diesen dunklen Zeiten, grandios. Lili Marleen ist dagegen als Kriegsschlager überschätzt, auch wenn das Lied auf allen Seiten das Lied der Sehnsucht war, ist Zarah Leander Lale Andersen aber sowas von überlegen…
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Spongebob Schwammkopf

24. 1. 2006 von tulek

Sandy: Kannst Du nicht woanders dämlich sein?
Patrick: Nicht vor vier.

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Schwäbisch schwätze

21. 1. 2006 von tulek

Was ich definitiv nicht mag und leider oft genug erlebe ist es auf der Arbeit mit “He, Meischter!” angepöbelt zu werden.

  • Es heißt nämlich: Meister
  • Ich bin kein solcher
  • Ich will auch keiner werden
  • Ich kann auch nichts dafür, daß 3 Leute 12 Abteilungen betreuen

Es scheint mir eine Unart der schwäbischen Mentalität zu sein sich selbst wichtiger als alles andere zu nehmen. Ich habe noch nirgendwo solch aufgeblasene Kleingeister gesehen, die der Meinung sind “Platz da hier komm ich!” sei ein gutes Lebensmotto und nur für sie persönlich erdacht worden. Dieses Aufdrängen, Anfassen, Abfangen und Anpöbeln kotzt mich so dermassen an, daß es jetzt sogar den Weg in dieses Blog findet. Bravo, Baumarktkunden, bravo, das habt Ihr ganz toll gemacht.
Habe ich schon erwähnt, daß ich gerade nicht wirklich ausgeglichen bin?
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Schnirkelschnecke

17. 1. 2006 von tulek

Dieses wunderbare Wort habe ich heute auf einer Schulung zum Thema Pflanzenschutz gelernt. Wie kann man eine Schnecke auch schöner nennen, denn so?
Mir ebenso unbekannt war das -fast noch schönere- Franzosenkraut.
Ja auch in der beruflichen Diaspora gilt es Wortperlen zu finden. Ein nicht so spannendes Wort war für mich Azoxystrobin, schön wiederum war aber der Versprecher des schwäbelnden Referenten, der uns aus der Problematik eine Problematich zauberte und kurz davor noch Repellentien aus dem Hut zog, aber die konnten mich schon gar nicht beeindrucken. Aber mit der Schnirkelschnecke, da hatte er mich.
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Eddie Stoiber erklärt die Welt

13. 1. 2006 von tulek

Wenn Sie a* vom Hauptbahnhof in München mit 10 Minuten, ohne daß Sie am Flughafen noch einchecken müssen. Dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen … am am Hauptbahnhof in München, starten Sie Ihren Flug. 10 Minuten schauen S’sich* mal die großen Flughäfen an: wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo meine se’sche* Charles de Gaulle, äh, in Frankreich oder in äh in in äh in äh Rom. Wenn Sie sich mal die Entfernungen anseh’n*, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, daß 10 Minuten … Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen, um Ihr Gäd* zu finden. Wenn Sie vom Flug- äh vom Flufl* äh vom Hauptbahnhof starten, Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in 10 Minuten an den Flughafen in an den Flughafen Frnz* Josef Strauss dann starten Sie praktiesch* hier am Hauptbahnhof in München. Das bedeutet natürlich, daß der Hauptbahnhof, im Grunde genommen, näher an Bayern, an die bayrischen Städte heran wächst, weil das ja klar ist, weil auf dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.
*=Das sind keine Rechtschreibfehler sondern dezente Hinweise auf Eddies Aussprache

Das mitzuschreiben war die Hölle … anhören kann man sich das hier.

  • 1. Ich verstehe nur Bahnhof.
  • 2. Ich will nie, nie den Münchener Hauptbahnhof sehen, wenn es da so zugeht, wie Eddie uns das erklärt.
  • 3. Erst denken dann sprechen, nicht andersrum!
  • 4. Worauf will Edmund hinaus?
  • 5. Nie das Redemanuskript auf dem Klo vergessen!

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Geek-O-Rama

9. 1. 2006 von tulek

Hui, ich muss mal wieder runterkommen von meinem Nerd-Trip aber etwas will noch ausprobiert sein:

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Advent, Advent

4. 12. 2005 von tulek

Habt Ihr schon alle Weihnachtsgeschenke? Ich natürlich mal wieder nicht und jetzt ist schon die erste Dezemberwoche rum, jedes Jahr das Gleiche.
Um Euch und mich vorweihnachtlich einzustimmen verrate ich mal wo Ihr ein schönes Weihnachtslied (legal) als mp3 bekommen könnt. Und zwar da, einfach auf die goldene CD rechts halb unten klicken und schon swingt Ihr in die Weihnachtsvorfreude hinein und Sarah McLachlan singt auch noch mit, wenn das nichts ist.
Nachtrag: Ich habe den Link aktualisiert, jetzt sollte es funktionieren.
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Spooky Beatles

17. 11. 2005 von tulek

Heute ist mir etwas Nettes untergekommen, die mysteriöse Botschaft am Ende des Liedes I’m so tired an die Hörer

Paul is dead man. Miss him, miss him, miss him

und ich habe mir mal die Mühe gemacht es für Euch hörbar zu machen, daß sind aber nicht alle Hinweise. Viel Spaß beim Gruseln.
Der falsche Paul heißt übrigens eigentlich William und hat kurz vorher einen Paul McCartney Ähnlichkeitswettbewerb gewonnen (trotzdem musste er sich noch einigen Operationen unterziehen).
Mir ist durchaus bewusst, daß diese Geschichte soooo einen Bart hat, trotzdem finde ich sie hübsch und kleidsam.
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