Archiv für die Kategorie 'Ohrenzeuge'

Spooky Beatles

17. 11. 2005 von tulek

Heute ist mir etwas Nettes untergekommen, die mysteriöse Botschaft am Ende des Liedes I’m so tired an die Hörer

Paul is dead man. Miss him, miss him, miss him

und ich habe mir mal die Mühe gemacht es für Euch hörbar zu machen, daß sind aber nicht alle Hinweise. Viel Spaß beim Gruseln.
Der falsche Paul heißt übrigens eigentlich William und hat kurz vorher einen Paul McCartney Ähnlichkeitswettbewerb gewonnen (trotzdem musste er sich noch einigen Operationen unterziehen).
Mir ist durchaus bewusst, daß diese Geschichte soooo einen Bart hat, trotzdem finde ich sie hübsch und kleidsam.
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Lieblingskellner

3. 10. 2005 von tulek

Kellner: “Guten Abend Fräulein Sowieso.”

Kellner: “Tja, Pech gehabt, dieser Tisch war vor ein paar Minuten noch frei…”

Gast: “Ich hätte gern das gemischte Eis mit 2 Löffeln.”
Gast2: “Ich hätte gern den Eierlikörbecher…”
Kellner: “Mit 3 Löffeln am Besten…”

Dieser Mann ist eine Koryphäe im Gastronomiebereich, er hat die Dame wirklich Sowieso genannt und war wirklich so schnodderig, wie es die obigen Zitate erahnen lassen. Ich mag ihn, klasse Typ.
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Schlichtpop meets good Artists

19. 7. 2005 von tulek

So um erfolgreich zu bloggen muß man ein bisschen rumtrackbacken und das tue ich hiermit. Ein furchtbarer Ohrwurm von guten Menschen interpretiert. Macht das Lied per se nicht besser, aber spricht für den Humor der Vortragenden (einmal als weibliches Substantiv und einmal als Plural zu lesen).
Hier die Coldplay Version und hier Tori Amos’ Ansatz, witzisch witzisch.
Via spreeblick
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Wernher von Brauns Vermächtnis

17. 5. 2005 von tulek

Als ehemaliger Bewohner des Einzugsgebietes des Luftwaffenflugplatzes Jagel sollte mich das Geräusch tieffliegender Düsenjäger nicht übermässig ängstigen, doch hier im beschaulichen Schwabenland ist es doch eine eher kuriose Ausnahme und so horchte ich verwundert, als ich das Brausen PS-starker Turbinen über mir vernahm.
Und ein Kontrollblick aus des Wohnungs Fenster liess nichts erkennen, denn die Wolken hingen schwer, bleiern-grau über diesem Pfingstmontag. Doch hübsch, ja geradezu kurios war die Tatsache, daß sonst nie zu erblickende Nachbarn, selbst Dachwohnungsbewohner alle an ihren jeweiligen Fenstern hingen und wir alle, für eine Sekunde dem gleichen Gedanken verhaftet, den Wolken entgegenstarrten.
Ein Stuttgarter Reifenhändler hatte den Ausfall der Bordelektronik seines Privatflugzeuges zu beklagen und war damit unfähig Funksprüche zu tätigen, vernünftig zu navigieren und so weiter und so fort, die Flugzeugbesitzer unter uns wissen wovon ich redeschreibe, also wurden zwei Phantom Düsenflieger hinaufbeordert, um mal nach dem Rechten zu sehen und mit vielen Handzeichen wurde dann der Konsens erzielt zu dritt den Stuttgarter Flughafen anzufliegen.
Was lernt mich das? Nun trotz der Gewöhnung an Kampffliegergeräusche merkte ich auf und so kann ich drohendes Unheil wahrnehmen, doch ist dies ein Segen? Sollte ich nicht vielmehr diesem Radau keine Achtung zollen, um so von kurz bevorstehender Gefahr (Weltuntergang, Klopapier alle, etc.) keine Kenntnis zu erlangen und dadurch friedlichere letzte Augenblicke verleben zu können?
Doch das gemeinschaftliche, ehrfürchtige Starren in unseren Äther liesse mich frohlocken, wenn ich als Anhänger des mosaischen Glaubens die Ankunft des Heilands erwartete. Da ich aber diesem Glauben nicht anhänge und ich auch meinen Nachbarn diese Glaubensform abspreche war dieser ganze Vorfall nichts als eine kurzfristige Unterbrechung des Trotts, eine Begebenheit von solch’ niedlich geringer Bedeutung, daß sich selbst ein referieren über diese nicht wirklich anbietet.
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Heute morgen, 3:50 Uhr bei Burger King

9. 4. 2005 von tulek

Nette, ausländisch heissende Burger King Verkaufsfachkraft: “Die Sossen gibt es freiwillig dazu …”

Schön, daß niemand die Sossen zwingt mitzumachen in diesem schnöden Gastro-Tempel, sollte ich den Satz missverstanden haben ist es auch nett vom Burger King Team mir die Sossen so herauszurücken, ohne daß ich mein Luftgewehr zücken muss.
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CD to ogg

8. 4. 2005 von tulek

Arrggh, welch’ Schinderei es doch ist CDs älteren Jahrgangs zu digitalisieren und damit meine ich nicht meine Sünden wie Lucilectric, Die Prinzen, Bravo Hits 6, etc. sondern RamschCDs vom Grabbeltisch alle 1989/90 gepresst und, wenn ich meinen Laufwerken trauen darf, so schlecht gemastert, daß es einem gruselt, aber der Anspruch alles zur Hand zu haben in Form meines digitalen Wunderkästchens rechtfertigt die grauen Haare.
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Rambo

26. 2. 2005 von tulek

Gestern habe ich zum 1. Mal RamboWikipedia von vorne bis hinten gesehen. Das einzig gute an dem Film: Sylvester Stallone redet nicht allzuviel. Dem gegenüber stehen aber viele viele sehr schlechte Dinge.

  • Der Film hat keine Aussage eine verworrene Story
  • Herr Stallone sollte nicht versuchen einen gebrochenen Mann zu spielen, der auch noch weint (nachdem er eine halbe Kleinstadt flambiert hat).
  • Die Autos im Film sind so EIGHTIES !
  • Wenn Rambo schon ein Wildschwein erlegt, warum schleppt er dann nur eine Keule der Beute in die alte Mine ?
  • Wenn man sich ein Wachstuchponcho schnitzt, sollte man den Halsausschnitt nicht 5 m² groß ausgestalten, dann hat dieser nämlich auch eine regenabweisende Funktion.
  • Wenn man auf der Flucht vor der Staatsgewalt eine Motocross Maschine klaut und diese einem während der halsbrecherischen Jagd kurz umkippt, dann sollte man diese wieder anheben und weiterfahren, anstatt überstürzt zu Fuß weiterzulaufen (nach einer Wartezeit, die den Hilfssheriff auf 150 m herankommen liess).
  • Der Vietcong hatte sicherlich schlimmere Zwangsmassnahmen, als das oberflächliche anritzen einer Männerbrust

Jetzt weiß ich auch warum ich mir diesen Film nie von Anfang bis Ende angesehen habe.
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Schlimme Sache

31. 1. 2005 von tulek

Nochmal auf jethr0s Thema bezogen:
NPD Parteichef Udo Voigt zum Thema Holocaust Mahnmal:

Wir bedanken uns dafür, dass man uns dort jetzt schon die Fundamente der neuen deutschen Reichskanzlei geschaffen hat.

Dieser sympathische Herr hat auch schon den GröFaZ als großen deutschen Staatsmann bezeichnet. Es gilt hier nicht nur das rechte Gedankengut zu bekämpfen, sondern einer Partei die bewusst provoziert und tagtäglich die Opfer des Naziterrors durch verharmlosende Vergleiche beleidigt endlich die rechtliche Grundlage zu entziehen!
Protestwähler hin oder her, es gibt die PBC, die Grauen Panther , was nützt es denn, wenn die meisten NPD-Wähler gar nicht so rechts sind, wie die Personen, die sie gewählt haben ? Viele NSDAP Wähler waren anfangs auch NUR Protestwähler und auch sicherlich nicht alle so wahnsinnig wie die handvoll Menschen, die über ganz Europa unsägliches Elend brachten.
Die NPD hat in der deutschen Parteienlandschaft nichts verloren, nicht mal als abschreckendes Beispiel.
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Lustig wäre …

22. 1. 2005 von tulek

…sagte jemand

Vor Bleid ernassen

aber sowas tut ja keiner …
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Auffallend …

21. 1. 2005 von tulek

Wenn zwei SchicksenWikipedia in Schuhen mit den obligatorischen KlapperabsätzenWikipedia nicht exakt im Gleichschritt laufen, sondern leicht zeitversetzt (vielleicht bedingt durch die unterschiedliche Schrittlänge), dann klingt das verblüffenderweise nach einem Pferd.
Hätten sie’s gewusst?
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