Für die meisten meiner Leser ist es noch kein Thema, aber trotzdem eines, welches alle angeht.
Ab dem 1.7.2010 ist der Haftpflichtbeitrag für Hebammen dermassen hoch, dass selbst etablierte Hebammenpraxen große Probleme bekommen werden weiterhin Geburtshilfe (DIE Kernkompetenz der Hebammen) anbieten zu können.
Leider tragen Gesetzgeber und Krankenkassen dieser Entwicklung keine Rechnung und speisen Hebammen, die Geburten freiberuflich begleiten, mit Beträgen ab, die ein kostendeckendes Arbeiten so gut wie unmöglich machen (vom Verdienst mal ganz abgesehen).
Nehmt Euch doch bitte die Zeit und unterstützt hier eine Petition. Es fehlen noch gut 30.000 Mitzeichner (Stand 6.Mai 11:15 Uhr), damit sich der Bundestag einmal mit diesem Problem (hoffentlich konstruktiv) befasst.
Ich schreibe das jetzt auch nicht als Mann einer Hebamme, sondern als Vater, der sehr dankbar ist für eine tolle Betreuung meiner Frau und meines Sohnes durch engagierte Hebammen, denen es nichts ausmacht zu allen möglichen Uhrzeiten aus dem Bett geklingelt zu werden, um dann freundlich und kompetent einer jungen Familie zu einem tollen Start zu verhelfen.
Mehr Infos nach einem Klick hier.
Gern dürft Ihr auch im Freundes-/Bekanntenkreis auf diese Petition aufmerksam machen.

