Menschengewimmel, Hektik, Rush Hour und mittendrin Rezzo Schlauch, ganz verdattert sah ich Herrn Schlauch seinen schweren Koffer wegwuchten, Anstrengung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Da fragte ich mich doch hat Herr Schlauch schon Wochenende? Am Mittwoch? Muss er denn nichts für die Neuwahlen vorbereiten? Keine Wahlkampfreden halten? Kindern die Hände schütteln und Rentnern auf die Stirn küssen? Ja wie will er denn dann wiedergewählt werden? Wie soll rot-grün denn so die Wahl gewinnen? Fragen über Fragen.
Ps: Kürzlich las ich, daß DasFrau Merkel sagte sie habe auch ein Herz. Köstlich dieser pommersche Humor…
Rezzo Schlauch
, Wahlkampf![]()
20. 7. 2005 von tulek
Wer dieser Tage in Stuttgart weilt wird vielleicht einen auf dem Kopf stehenden Anker in einer Art eckigem Verbotsschild bemerken, das bedeutet nicht, daß Ihr nicht mit eurer Privatyacht vor Anker gehen könnt, vielmehr ist das das Logo des Theaterfestivals Read the rest of this entry »Theater der Welt welches nun schon zum zweiten Mal (nach 1987) in Stuttgart gastiert.
Als ehemaliger Bewohner des Einzugsgebietes des Luftwaffenflugplatzes Jagel sollte mich das Geräusch tieffliegender Düsenjäger nicht übermässig ängstigen, doch hier im beschaulichen Schwabenland ist es doch eine eher kuriose Ausnahme und so horchte ich verwundert, als ich das Brausen PS-starker Turbinen über mir vernahm.
Und ein Kontrollblick aus des Wohnungs Fenster liess nichts erkennen, denn die Wolken hingen schwer, bleiern-grau über diesem Pfingstmontag. Doch hübsch, ja geradezu kurios war die Tatsache, daß sonst nie zu erblickende Nachbarn, selbst Dachwohnungsbewohner alle an ihren jeweiligen Fenstern hingen und wir alle, für eine Sekunde dem gleichen Gedanken verhaftet, den Wolken entgegenstarrten.
Ein Stuttgarter Reifenhändler hatte den Ausfall der Bordelektronik seines Privatflugzeuges zu beklagen und war damit unfähig Funksprüche zu tätigen, vernünftig zu navigieren und so weiter und so fort, die Flugzeugbesitzer unter uns wissen wovon ich redeschreibe, also wurden zwei Phantom Düsenflieger hinaufbeordert, um mal nach dem Rechten zu sehen und mit vielen Handzeichen wurde dann der Konsens erzielt zu dritt den Stuttgarter Flughafen anzufliegen.
Was lernt mich das? Nun trotz der Gewöhnung an Kampffliegergeräusche merkte ich auf und so kann ich drohendes Unheil wahrnehmen, doch ist dies ein Segen? Sollte ich nicht vielmehr diesem Radau keine Achtung zollen, um so von kurz bevorstehender Gefahr (Weltuntergang, Klopapier alle, etc.) keine Kenntnis zu erlangen und dadurch friedlichere letzte Augenblicke verleben zu können?
Doch das gemeinschaftliche, ehrfürchtige Starren in unseren Äther liesse mich frohlocken, wenn ich als Anhänger des mosaischen Glaubens die Ankunft des Heilands erwartete. Da ich aber diesem Glauben nicht anhänge und ich auch meinen Nachbarn diese Glaubensform abspreche war dieser ganze Vorfall nichts als eine kurzfristige Unterbrechung des Trotts, eine Begebenheit von solch’ niedlich geringer Bedeutung, daß sich selbst ein referieren über diese nicht wirklich anbietet.
Wernher von Braun
, Raketenritt![]()
Nette, ausländisch heissende Burger King Verkaufsfachkraft: “Die Sossen gibt es freiwillig dazu …”
Schön, daß niemand die Sossen zwingt mitzumachen in diesem schnöden Gastro-Tempel, sollte ich den Satz missverstanden haben ist es auch nett vom Burger King Team mir die Sossen so herauszurücken, ohne daß ich mein Luftgewehr zücken muss.
Burger King
, Sosse![]()

