Weihnachtsgeschäft…

22. 12. 2009 von tulek

… also ich persönlich bin ja durch damit :)
Gott sei Dank, denn nach gefühlten Fantastilliarden an Kunden wird man (ich) maulfaul.
Ich musste mich heute seeehr zusammenreissen, um nicht die gesamte Gute-Nacht-Geschichte für Mattis zu vernuscheln. Und als Petterson und Findus plötzlich artikuliert und betont sprachen war ein kleiner Mann neben mir begeistert.

Was die Weihnachtsgeschenkerei angeht… naja ich bin ein Mann, aber wenn der Postbote sich anstrengen tut, dann hab’ ich alles, oder um es mit meinen eigenen Worten zu sagen:

Ja, Heiligabend haben wir vormittags auf… für die Männer

Da mein männliches Gegenüber und ich uns darüber prächtig amüsieren konnten, ist da wohl etwas Wahres dran.

Ihr Lieben,
Ich wünsch’ Euch was, dicke Eier viele Geschenke und so. Habt Euch lieb, geniesst das Essen und wir sehen uns dann ja auf der anderen Seite im nächsten Jahr, spätestens.

PS: Rainer Brüderle ist ein Windei, daß größte aller Zeiten, wirklich wahr jetzt.

PPS: Ich hab’ meine Toffifees verlegt.

PPPS: Die Milka ist auch alle.

PPPPS: Menno.

PPPPPS: Ich schreib auch mal wieder was Ordentliches zum Beispiel das GrasovkaWikipedia zusammen mit Apfelsaft wie warmer Apfelkuchen schmeckt.

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Pneumothorax (spontan)

26. 9. 2009 von tulek

… das rockt ja mal so gar nicht …

Ich bin nun wenigstens wieder zu Hause. 14 Tage Krankenhaus sind genug!

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O tempora, o mores

31. 7. 2009 von tulek

Bäckereifachverkäuferinnen, die sich Backmischungen kaufen sind mir persönlich suspekt.

Aus einem solchen Verhalten lassen sich beunruhigende Schlüsse ziehen:

  • Die Ware der Bäckereifachverkäuferin schmeckt unter aller Kanone/ist altbacken
  • Jemand hat auf die Teilchen gespuckt
  • Die Ware besteht komplett aus Backmischungen
  • Die Bäckereifachverkäuferin hat so lange zu arbeiten, daß gekaufter Kuchen trocken wird und richtig Backen zu anstrengend wäre…

Sei es wie es sei, ich finde dies eine höchst beunruhigende Entwicklung und hoffe in Zukunft nicht Zeuge solch einer verstörenden Handlung werden zu müssen.

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Nostalgie

25. 6. 2009 von tulek

Ich dachte schon der einzige zu sein der momentan an alte Zeiten denkt.

Liegt es am Alter?
Ist die Generation Praktikum schon in der Midlife Crisis?

Ich ertappe mich in letzter Zeit auf jeden Fall öfter dabei alte Bonmots zu erzählen (entweder mir selbst oder meiner Frau und jedem der es hören will).
Meine Musikauswahl wird von den ausgehenden Neunzigern dominiert, Namen verschiedenster Weggefährten werden gegooglet, ich denke an all die Einflüsse
längst vergessener Jahre, es fällt mir schwer Dinge wegzugeben, die an sich wertlos sind, aber die ich dennoch mit bestimmten Situationen verbinde…

Wie soll das erst im Alter werden?

Stehe ich am Scheideweg? Eigentlich nicht, mein Weg ist vielleicht nicht der geradlinigste aber die Richtung stimmt.
Es ist vielleicht einfach natürlich im Laufe der Jahre an Verluste zu denken, an Menschen die man, warum auch immer, aus
den Augen verloren hat. Begebenheiten, die sich so nicht mehr ereignen werden können, der Verlust subjektiver Freiheit, weil
man als Erwachsener/Vater/Arbeitnehmer Pflichten hat, die es vorher im Leben nicht gab.
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber die Unbeschwertheit der Jugend ist für mich fort.
Gerade durch Mattis sehe ich jetzt doch einiges anders, Verlustängste schleichen sich in die Gedanken,
Sorgen um die Liebsten, Sorgen was alles passieren kann, Überlegungen wie die Zukunft konkret aussehen mag…

Früher war nicht alles besser, einiges war einfach gut.
Und heute ist alles ein bisschen anders als gestern und ebenfalls gut.

So und um diesen esoterischen Geschwurbel eine Pointe zu schenken:

Viel Spaß, MNL!

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Wärmstens empfohlen!

18. 4. 2009 von tulek

Ein Projekt welches Joss Whedon während des
Hollywood Streiks verwirklichte.
Sehr sehenswert, wenn im Stream auch nur innerhalb
der Vereinigten Staaten, aber das wird findige Leser
sicherlich nicht aufhalten.

Den Soundtrack gibt es übrigens bei iTunes.

PS: … ja, ich schreibe zu wenig, ich weiß

Edit: WordPress frisst mein HTML

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Plattdütsch för Utlänners

9. 1. 2009 von tulek

Hüt vertell ick di mol wat över een schöne Utdrucksart in’t Plattdütsche.
Wenn di eener ni na dien nos is, wiel he vilicht een beten wunnerlich utseiht, dann sechst du to em:

Du löpst rum as so’n Monarch!
{ˈdu løˈpst ˈʁum ˈas sˈʊn moˈnɑːrç}

Doran sühst du datt de plattdütsch schnackende Lüt keen Verwennung för een König hem doht.
Gant in’t Gegendiel een König löpt rum as so’n Maiop (dat is uck een schönt wurt) un keen een deh sick ok so klieden as een Herr vun Adel. Dat het sien Ursprung sickerlich bi de oprechten Dithmarschers, de dat ja uck lang nuch schafften ohne een Böversten uttokomen un natürlich bi de Nordfriesen, de fri nach ehrn Motto “Lever dod as slaav” ehr Meenung to König un Krone utdrückt hevt.

Also Warschau! Lop ni rum as’n Monarch un ok ni as Maiop.

Niee Wöör:
Maiop = Maiaffe
slaav = Sklave
Warschau = Achtung

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2 Jahre

28. 10. 2008 von tulek

Bei Jubiläen, Geburtstagen und anderen jährlich wiederkehrenden Ereignissen schaut man gern mal zurück, besinnt sich auf das was hinter einem liegt und wagt vielleicht einen Blick in die (nahe) Zukunft.

Die 365 Tage, die hinter uns liegen waren ein spektakulärer Looping auf der Achterbahn des Lebens und daß wir zwei ganz vorne sitzen ist fantastisch, Danke Sina!

PS: Das doofe an solch’ wichtigen Jahrestagen, man vergisst andere sicherlich nicht minder wichtige Jahrestage. Lieber Felix, alles Gute zum Geburtstag nachträglich…

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Mittendrin

23. 10. 2008 von tulek

Hätte mir jemand vor 4 Jahren gesagt, daß ich die neue Boyzone Single toll finde vergöttere, dem hätte ich einen Vogel gezeigt und dann in den Arsch getreten.

Heute würde dieser jemand die Wahrheit sagen…

Ich mach’ mir da ein bisschen Sorgen um mich, andererseits man muss dieses Lied einfach lieben. Und Mattis mag’s auch.

Und meine Musikhistorie ist an solchen Lieblingsliedern nicht arm:

Lieder auf die ich (nach wie vor) gegen den guten Geschmack stehe und die ich mir jederzeit öffentlich auf die Ohren geben würde (Auszug):

Backstreet Boys – Larger Than Life (ganz große Nummer)
Clowns & Helden – Ich liebe Dich (schön waren die 80iger)
John Lennon – Oh Yoko (Salz auf die Wunden aller Beatles Fans, das Lied ist trotzdem fantastisch)
King Africa – La Bomba (ohne Worte)
Marc Almond – Something’s Gotten Hold Of My Heart (unerreicht)
O-Zone – Dragostea Din Tei (dieses Lied ist erstaunlicherweise gesellschaftsfähig, glaube ich)
Toybox – Tarzan & Jane (an dieser Stelle ein fröhliches Hallo an die MNL und insbesondere Major Ursus)
Xavier Naidoo – Sie Sieht Mich Nicht (hart an der Grenze, sehr hart und dann auch noch Xavier …)

Puh, ist das Hardcore oder was? Ich verzichte mal auf die Youtube Links wenn die jemand hintereinander weg durchguckt, was da passieren kann, ui ui ui.

Musik kann so schön sein.

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Sic

7. 10. 2008 von tulek

An dieser Stelle habe ich einen Inflektiv hingemacht, für den ich mich schämen werde, sobald ich begriffen habe, was das überhaupt ist.

Das grenzt ja schon an Zensur, liebe Riesenmaschine.

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Eine sichere Bank

3. 10. 2008 von tulek

(Die folgende Meinung poste ich losgelöst von meiner roten Socken Gesinnung, konservative Geister sollten in dieser Situation ähnlich denken)
Im globalen Monopoly Geldverkehr rollt der Rubel, mal schnell, mal langsam. Manchmal sind die Banken mit ihren Peseten auf die schnelle Mark aus. Und wenn es nicht genug Geld für die Bänker gibt, dann denken sich Banken geldähnliche Produkte aus und verkaufen diese und das funktioniert so lange bis sich der glückliche Käufer mal echtes Geld zur Hand nimmt und dieses mit seinem geldähnlichen Produkt vergleicht und dann ist aber was los, hallo, gibt das dann einen Rabatz.

Soweit so schlecht, dass Unschuldige mit in den Strudel der Finanzmärkte gerissen werden, mein Gott die Welt ist nunmal böse, das sollten wir allmählich gelernt haben. Das Amerika 700 Milliarden Dollar zusammenkratzt (jetzt wird Geld auch Sonntags und am Sabbat gedruckt, die Montag-Donnerstagmittag Produktion wird direkt in den Irak verschifft, der Rest jetzt demonstrativ auf den Gehsteig der Wallstreet gekippt), ok passt zwar nicht zum Kapitalismus, aber irgendwas muss ja getan werden.

Das jetzt aber Josef “Victory” Ackermann seinen Verstand benützt, um mal wieder Blödsinn zu reden, DAS überrascht nicht, ist aber trotzdem unangenehm.
Denn auch wenn im Deutschen Haus alles toll ist soll der deutsche Staat doch mal wieder regulierend (im falschen Wortsinne gebraucht, lies: spendend und schenkend) eingreifen. Damit die Banken wieder zueinander Vertrauen fassen können (natürlich: mit neuem Spielgeld macht Bank sein viel mehr Spaß). Aber wehe Bankenfusionen werden argwöhnisch beäugt, das geht dann ja gar nicht…

Ich mag ein Kleingeist sein, aber dieses “Lass-mich-in-Ruhe-Staat-ausser-es-geht-mir-ans-Geld-dann-hilf-mir-schnell” ist echt zum Kotzen.

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